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Ab in die Steckdose: Weihnachtsbäume zu Energie machen!

15.01.2015 - 19:00

Jedes Jahr werden sie erst sorgfältig ausgesucht, liebevoll geschmückt und ein paar Wochen später einfach wieder entsorgt. Dabei steckt im alljährlich zur Weihnachtszeit vielbesungenen „Tannebaum“ noch richtig Energie, mit der Strom oder Heizenergie erzeugt werden könnte. Wie die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zeigt, könnten bereits 500 der jährlich 29 Millionen verkauften Weihnachtsbäume rein rechnerisch entweder einen Durchschnittshaushalt mit Strom versorgen oder 1.000 Liter Heizöl ersetzen.

Weihnachtsbäume zählen hierzulande zu den wertvollen Bioabfällen, die sich in Biogasanlagen vergären und zu Biogas umwandeln lassen. Das kann anschließend als Strom, Wärme oder Kraftstoff genutzt werden. Deshalb sei die Bioenergie ein „unverzichtbarer Bestandteil“ für die Energiewende, um den vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien bewerkstelligen zu können, erklärt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer.

Mehr Bioenergie nutzbar machen

Am Beispiel der Weihnachtsbäume zeigt die AEE rein rechnerisch, dass bei der nachhaltigeren Nutzung von Energiepflanzen und Verwendung von Reststoffen noch Verbesserungspotenzial besteht. Doch trotz flächendeckender Pflicht zur Trennung von Bioabfällen und Restmüll seit dem 1. Januar 2015 sind nach Angaben des Bundesumweltministeriums noch viele Haushalte ohne Biotonne. Bis 2017 müssen dem Ministerium zufolge auch diese nachziehen – dann endet die Übergangsfrist zur Umsetzung.

Mit Ökoenergie das Klima schützen

Neben der korrekten Trennung von Haus- und Biomüll können Umweltfreunde das Klima auch unterstützen, indem sie auf Strom oder Gas aus erneuerbaren Energiequellen umsteigen. Denn: Bei der Erzeugung von Ökostrom oder Ökogas fällt wenig bis kein zusätzliches Kohlendioxid an – somit wird folglich auch der CO2-Ausstoß insgesamt reduziert. Gleichzeitig unterstützen Ökostrom- und Ökogas-Kunden die Energiewende, da weniger Strom und Gas aus konventionellen, fossilen Quellen in das Strom- oder Gasnetz eingespeist werden müssen.

So wechseln Sie zu Ökostrom und Ökogas

Bevor Sie zu einem günstigeren Strom- oder Gasanbieter wechseln können, müssen Sie logischerweise einen Tarif finden und auswählen. Das geht heutzutage am einfachsten mit einem der Tarifvergleichsrechner im Internet. Dort werden zunächst einfach die Postleitzahl und der Jahresvergleich eingegeben. Außerdem kann bei den Sucheinstellungen ausgewählt, dass lediglich Ökostrom- oder Ökogas-Tarife angezeigt werden. Nun wird der gewünschte Tarif ausgewählt, der Wechselantrag online mit den fehlenden Daten ergänzt und abgeschickt. In der Regel kümmert sich dann der neue Anbieter um die restlichen Formalitäten.

(rfi)

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