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Ostdeutsche zahlen bis zu 46 Prozent mehr für ihren Strom als Westdeutsche

26.05.2010 - 11:40

Eine Analyse der regionalen Strompreisunterschiede in Deutschland zeigt, dass die Strompreise in Ostdeutschland im Schnitt deutlich höher liegen als im Westen. In der Spitze zahlen Ostdeutsche 46 Prozent mehr für ihren Strom als Westdeutsche.

Für die Analyse der Preisunterschiede wurden die Grundversorgungstarife für einen Jahresverbrauch von 5.000 kWh Strom nach Postleitzahlen berechnet (Preisstand 25.05.2010). Als momentan teuerster Grundversorger Deutschlands erwies sich der Anbieter TW Delitzsch in Sachsen. Ein Durchschnittshaushalt zahlt dort 46 Prozent mehr für die gleiche Strommenge als Kunden der bayerischen GW Stockstadt, dem günstigsten Grundversorger Deutschlands. Dies bedeutet für die betroffenen Ostdeutschen eine Mehrbelastung von bis zu 453 Euro pro Jahr gegenüber den Bayern aus Stockstadt am Main.

Über besonders günstige Grundversorgungstarife können sich die Verbraucher in deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg, Bremen, Hannover, Frankfurt am Main, Nürnberg und München freuen.

Für 5.000 kWh Strom beträgt der Durchschnittspreis* im Westen Deutschlands 1.180 Euro und im Osten 1.261 Euro. Somit zahlen Ostdeutsche rund 7 Prozent mehr für ihren Strom als Westdeutsche.

Siehe auch: PDF Datei Strompreise 2010 in Deutschland

*gewichtet nach Einwohnern, Grundversorgungstarif bei einem Verbrauch von 5.000 kWh, Berlin nicht eingerechnet

(kb)

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