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Lichtblick erzeugt ab sofort SchwarmStrom über ZuhauseKraftwerk

25.11.2010 - 14:46

Der Stromanbieter Lichtblick hat sein Projekt ZuhauseKraftwerk gestartet. Die ersten Gas-Blockheizkraftwerke aus der Produktion von Volkswagen stehen jetzt in deutschen Kellern. 100.000 sollen es einmal werden. Zusammen sollen sie SchwarmStrom erzeugen und so Schwankungen im Netz ausgleichen.

Es sind knapp mannshohe graue Kästen, mit denen der Öko - Anbieter Lichtblick die Energieerzeugung revolutionieren will. Die ersten von ihnen stehen jetzt in deutschen Heizungskellern, 100.000 Kästen sollen es einmal werden. Jeder von ihnen enthält einen Gasmotor von Hersteller VW und einen Stromgenerator. Die Abwärme der Anlage landet in einem Wärmespeicher. Im Prinzip ist das ZuhauseKraftwerk also nichts anderes als ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk.

Allerdings nur im Prinzip. Denn durch den Wärmespeicher können Motor und Generator laufen, egal, ob gerade Heizung und Warmwasser im Haus gebraucht werden oder nicht. Und das sollen sie auch. Die ZuhauseKraftwerke sollen zentral gesteuert ein- und ausgeschaltet werden und die schwankende Stromproduktion aus Wind und Sonne ausgleichen. SchwarmStrom nennt LichtBlick das Konzept, weil die 100.000 ZuhauseKraftwerke gemeinsam die Kapazität von zwei Atomkraftwerken erreichen.

Für Hausbesitzer kann ein ZuhauseKraftwerk eine lohnende Alternative sein: Sie zahlen für eine solche Anlage einmalig 5.000 Euro - meist weniger als für eine neue Heizung. Dafür können sie die Wärme nutzen, die mit Lichtblick abgerechnet wird. Der Stromanbieter bleibt Besitzer der ZuhauseKraftwerke, kümmert sich um die Wartung, bezahlt das Gas und eine Miete für den Heizungsraum - und bekommt den Strom. Allerdings: Die SchwarmStrom-Kraftwerke eignen sich nur für größere Häuser. Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb ist ein Wärmebedarf von mindestens 40.000 kWh pro Jahr.

(mb)

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