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IFA 2011: Trendthemen Effizienz, Energiesparen und Smart Grid

05.09.2011 - 14:17

Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) 2011 steht das Thema Effizienz im Mittelpunkt. Lösungen zum Energie sparen und moderne stromsparende Geräte werden präsentiert. Auch die Vernetzung von intelligenten Haushaltsgeräten mit dem Stromnetz zu einem Smart Grid soll einen geringeren Ressourcenverbrauch ermöglichen. Nachrechnen lohnt sich - in vielen Fällen können Verbraucher mit hocheffizienten Geräten langfristig bares Geld sparen.

High-Tech unterm Funkturm: Das Berliner Messegelände wird jedes Jahr wieder zur weltgrößten Leistungsschau der Unterhaltungs- und Gebrauchselektronik-Branche. Zahlreiche Neuerungen wurden auf der Messe schon zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert: 1928 fiel der Startschuss für das Fernsehen in Deutschland, 1967 ging auf der IFA das Farbfernsehen in Betrieb. Um die Jahrtausendwende konnten Messebesucher die ersten internetfähigen Handys bewundern. 2011 steht nun vor allem das Thema Energiesparen bei den insgesamt 1.441 Ausstellern im Fokus.

Weiße Ware: mehr Effizienz im Smart Grid

Bei Waschmaschinen, Spülmaschinen, Kühlschränken und Trocknern gehen die Verbrauchsreduzierungen weiter. Die Hersteller feilen an Details, um den Energiehunger weiter zu senken. In den vergangenen zehn Jahren ist der Verbrauch in diesem Segment bereits um 30 bis 50 Prozent zurückgegangen. Zudem wird immer häufiger die Möglichkeit zur Vernetzung eingebaut - das ermöglicht nicht nur mehr Komfort für den Nutzer, sondern ist auch Voraussetzung für das intelligente Stromnetz der Zukunft, das Smart Grid.

Das Ziel: Die Geräte sollen die Stromnachfrage an das schwankende Angebot aus erneuerbaren Energiequellen anpassen - die Waschmaschine soll also genau dann anlaufen, wenn viel billiger Windstrom zur Verfügung steht. Dadurch werden teure Reservekraftwerke und der Neubau von Stromleitungen entbehrlich. Neben den Geräteherstellern sind auch Stromanbieter und Kommunikationsunternehmen auf diesem Gebiet aktiv und präsentieren auf der IFA Standards und Versuchsprojekte. Datenschützer melden allerdings Bedenken an - schließlich protokolliert das Smart Grid das Verbrauchsverhalten jedes Nutzers.

Fernseher: Stromsparen in HD

HD-Fernseher in wohnzimmertauglicher Größe, die weniger als 100 Watt verbrauchen, gehören nach Angaben der Messe-Macher inzwischen schon fast zum Standard. Zudem ersetzt die LED-Hintergrundbeleuchtung immer öfter die LCD-Technik - das spart nicht nur Strom, sondern verdrängt auch die quecksilberhaltigen Leuchtstoffröhren aus den TV-Gehäusen. Unterschiedlich hohe Stromverbräuche macht künftig das neue EU-Energielabel transparent, das ab Ende November auf jedem neuen Fernseher kleben muss, der im Handel auf Kunden wartet.

Die Anschaffung eines effizienten neuen Elektrogerätes kann sich für Verbraucher rasch bezahlt machen - vor allem, wenn es um große Stromverbraucher wie Kühlschrank oder Waschmaschine geht. Denn durch ihren wesentlich geringeren Stromverbrauch finanzieren sich die effizienten Sparwunder binnen weniger Jahre oft von selbst - und sparen danach bares Geld. Nebenbei wird auch noch die Umwelt entlastet. Mit den Energiesparratgebern von CHECK24 und co2online gGmbH können Verbraucher schnell und kostenlos am heimischen PC überprüfen, ob sich im eigenen Haushalt Stromfresser verstecken. Berechnet werden kann auch, ob sich der Ersatz von Altgeräten lohnt und wie lange die Amortisation dauert.

(mb)

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