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Stromkosten 2016: Grundversorgung wird teurer

27.11.2015 - 11:46

Verbraucher werden im kommenden Jahr wieder deutlich mehr für Strom bezahlen müssen. Bereits jetzt haben mehr als 120 Grundversorger ihre Preiserhöhungen für 2016 angekündigt. Wer die Ankündigung seines Versorgers bereits im Briefkasten hatte, sollte möglichst schnell zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln.

Dabei sollen die Strompreise durchschnittlich um 2,9 Prozent steigen. Manche Versorger gaben sogar einen Preisanstieg von satten 9,9 Prozent bekannt. Im Schnitt zahlt ein Vierpersonenhaushalt zukünftig 42 Euro mehr im Jahr.

Versorger geben gestiegene Kosten weiter

Da einige Energieversorger die Erhöhung der EEG-Umlage und die steigenden Netzentgelte an ihre Kunden weitergeben, fällt die Stromrechnung für viele Haushalte 2016 wieder sehr hoch aus. Nur etwa 30 Stromanbieter haben bisher Preissenkungen angegeben. Durchschnittlich sinken die Preise dabei um 1,8 Prozent. Doch auch wer sich über einen etwas kleineren Strompreis freuen darf, kann bei einem Wechsel aus der Grundversorgung häufig noch mehr sparen.

Das Sparpotenzial beim Wechsel ist gestiegen

Wie aus einer aktuellen CHECK24-Analyse hervorgeht, ist die Ersparnis durch einen Wechsel aus der Grundversorgung von 2010 bis 2015 um 84 Prozent gestiegen. Eine vierköpfige Familie spart im Schnitt 271 Euro im Jahr ─ 2016 waren es noch 147 Euro jährlich. Über die sechs Jahre hinweg konnte so ein Vier-Personen-Haushalt seine Energiekosten insgesamt um 1.252 Euro reduzieren. Beim Blick auf die letzten sechs Jahre fällt außerdem auf, dass besonders die Grundversorger ihre Preise über diesen Zeitraum hinweg stetig erhöht haben. So erhöhten sich die Grundversorgungstarife im Schnitt um 27 Prozent, während die Preise der alternativen Anbieter nur um 19 Prozent stiegen.

Nicht warten, sondern wechseln

Stromkunden, die sich in der Grundversorgung befinden und keinen Sondertarif beziehen, können auch ohne Preiserhöhung und Sonderkündigungsrecht kündigen. Der Vertrag der Grundversorger hat keine Mindestlaufzeit und kann innerhalb einer zweiwöchigen Kündigungsfrist beendet werden. Warten Sie also gar nicht erst eine Erhöhung ab, sondern suchen Sie sich gleich einen günstigeren Stromtarif aus und wechseln Sie den Stromanbieter.

(sst)

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