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Ferienreise und Urlaub: Eine Chance zum Strom sparen

01.07.2011 - 10:02

Sommer, Sonne, Strand und Meer: Der jährliche Urlaub gehört für viele Deutsche einfach dazu. Egal ob entspannen auf der Sonnenliege, wandern in den Bergen oder Sightseeing in der Stadt - eine Ferienreise bietet immer auch die Möglichkeit, den Stromzähler zu Hause deutlich zu bremsen. Denn der Verbrauch sinkt noch lange nicht auf null, nur weil gerade niemand zu Hause ist. Durchschnittlich 42 Euro lassen sich einsparen.

Fernseher auf Stand-by, DVD-Player im "Schein-Aus", leuchtende Displays an Radiowecker und Mikrowelle - und der Boiler unter dem Spülbecken hält das Wasser warm. Wer in einem Vier-Personen-Haushalt beim Start in einen zweiwöchigen Urlaub einfach die Tür hinter sich zuzieht, verschenkt auf diese Weise im Schnitt 42 Euro, hat die Deutsche Energie-Agentur ausgerechnet. Meist kann der größte Teil davon mit wenigen Handgriffen eingespart werden - völlig ohne Komfortverlust. Es ist ja schließlich keiner da. Und der gesunkene Verbrauch entlastet zusätzlich die Umwelt.

Ein erster Blick vor der Abreise gilt der Küche: Kaffeemaschine, Küchenradio und Mikrowelle können problemlos ausgesteckt werden - die Netztrafos im Gerät laufen dann nicht mehr weiter, auch der Stromverbrauch der Displays fällt weg. Falls es unterm Spülbecken einen kleinen Boiler gibt: Ausschalten - nach der Rückkehr aber auf gut 60 Grad aufheizen, um Keime abzutöten. Auch ein möglicherweise vorhandener Durchlauferhitzer kann abgeschaltet werden. Falls der Kühlschrank leer ist, hat auch er eine Pause verdient - dabei aber die Tür offen stehen lassen, damit sich kein Schimmel bildet. Vorsicht: Bei manchen Geräten geht mit dem Kühlschrank auch das Gefrierteil aus!

Elektronik in Büro und Wohnzimmer einfach ausstecken

Im Wohnzimmer lohnt es sich, die Unterhaltungselektronik wie Fernseher, Stereoanlage oder DVD-Player auszustecken - gerade bei älteren Geräten. Sie verbrauchen häufig auch dann noch kräftig Strom, wenn sie im Stand-by-Betrieb sind - teilweise sogar, wenn sie ganz ausgeschaltet scheinen. Netzteile von Handyladegeräten oder Lampen ebenfalls ausstecken. Auch das Schnurlostelefon kann ausgeschaltet und die Ladestation ausgesteckt werden - vorher aber in der Bedienungsanleitung prüfen, ob dadurch der Speicher gelöscht wird.

Das gilt im Büro auch für Modem und Internet-Router - sie werden eigentlich nicht gebraucht, sollten aber ihre Einstellungen speichern können. Auf jeden Fall vom Netz trennen können Urlauber aber PC, Laptop-Ladekabel, Monitor und Peripheriegeräte - sie verschwenden meist auch komplett ausgeschaltet noch Strom. Einzige Ausnahme: Tintenstrahldrucker. Sie sollten ständig am Netz bleiben, weil sie sonst nach dem Wiedereinstecken den Druckkopf reinigen - mit der sündhaft teuren Druckertinte.

Schlafzimmer und Bad: Große Ferien für Radiowecker und Boiler

Der Radiowecker im Schlafzimmer hat ebenfalls Ferien verdient und kann ausgesteckt werden - Modelle mit Funkuhr stellen die Zeit sogar automatisch richtig ein, wenn sie nach der Rückkehr wieder Strom bekommen. Im Bad lohnt ebenfalls ein Blick beim Rundgang vor der Abreise: Kleinere Boiler und Durchlauferhitzer sollten ausgeschaltet werden. Bei großen Warmwasserspeichern lohnt sich das nur, wenn die Reise länger als ein paar Tage dauert. Dieselben Regeln gelten, wenn das Wasser mit Gas erhitzt wird. Nun steht einer entspannten Reise nichts mehr im Weg. Und es lässt sich schließlich auch viel besser am Pool abschalten, wenn sicher ist, dass sich in diesem Moment zuhause der Stromzähler nicht sinnlos dreht.

Wenn nach der Ferienreise noch ein paar Minuten Zeit übrig bleiben, lässt sich die Stromrechnung mit einigen wenigen Mausklicks noch einmal kräftig drücken: Durch einen kostenlosen Stromtarife Vergleich und den Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter. Das geht ganz bequem im Internet, und fast immer lässt sich ein billigerer Tarif finden. In vielen Fällen können auf diese Weise noch einmal mehrere hundert Euro pro Jahr gespart werden.

(mb)

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