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Mit Elektroautos und Ökostrom in die Energiewende

24.04.2015 - 09:00

Immer mehr Elektroautos prägen das deutsche Straßenbild. Der Hamburger Energieversorger LichtBlick arbeitet an praktischen Lösungen für seine Kunden, damit sie den Fahrstrom künftig aus erneuerbaren Energien erhalten. Warum die E-Mobilität bisher nur schleppend läuft und wie alt sie wirklich ist, erfahren Sie außerdem bei uns.

Obwohl die Anzahl der Stromtankstellen in Deutschland stetig steigt, entscheiden sich noch viel zu wenige Autofahrer für die umweltfreundlichen Stromfahrzeuge. Durch geringere Besteuerung und weitere Maßnahmen möchte die Bundesregierung Anreize schaffen, um den Elektromobilitätsmarkt anzukurbeln.

Ziel: Eine Million Elektroautos

Die Anzahl der Elektroautos in Deutschland wächst nur langsam.
Der Bund hat allen Grund dazu, mehr E-Autos auf deutsche Straßen zu bringen. Denn zu den selbstgesteckten Klimazielen der Regierung gehört, dass bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge in Deutschland fahren sollen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Berlin bisher gut eine Milliarde Euro in Forschung und Entwicklung der Elektromobilität investiert. Dennoch blieben die Verkaufszahlen im Jahr 2014 weit unter den erwarteten 100.000 verkauften Autos zurück. Einer der Hauptgründe dafür sind die hohen Anschaffungskosten: So kosten die E-Mobile derzeit im Schnitt rund 50 Prozent mehr als ein herkömmlicher Neuwagen.

Nachteile der E-Mobilität

Der Kostenfaktor ist nur ein Nachteil der Umweltflitzer: Auch das rudimentär ausgebaute Stromtankstellennetz, die geringe Reichweite einer Aufladung und der nicht gesicherte Nachschub von Speicherbatterien bereiten Schwierigkeiten. Aktuell werden für die meisten Modelle Lithium-Ionen-Akkus bevorzugt, die noch nicht in großen Stückzahlen produziert werden. Deshalb greifen viele Hersteller derzeit noch auf die nicht so leistungsfähigen Nickel-Metallhydrid-Batterien zurück.

Erfunden vor 100 Jahren

So ähnliche Probleme schufen auch die ersten Elektroautos, die bereits vor hundert Jahren zum Einsatz kamen und anfangs beliebter waren, als die knatternden, luftverpestenden Kisten. Hier mussten die schweren Bleibatterien nachts in der Garage aufgeladen werden. Da man mit einer Batterieladung nur 50 bis 80 Kilometer weit kam und die Benzin- und Dieselpreise mit der Zeit erschwinglicher wurden, verschwanden die Strommobile wieder von der Straße. Autohistoriker weisen jedoch darauf hin, dass die Elektro-Oldtimer früher vor allem als Taxis oder Lieferwagen genutzt wurden. Im öffentlichen Verkehr sieht die Autobranche auch heute wieder einen möglichen Einsatz für die E-Mobilität und hofft darauf, dass mehr Städte und Kommunen auf Stromautos umsteigen werden.

LichtBlick-Kunden tanken Ökostrom

Bei einem weiteren Problem der E-Autos sorgt nun der Energieanbieter LichtBlick für Abhilfe. Denn bisher können sich Verbraucher nicht aussuchen, mit welchem Strom sie ihr Fahrzeug betanken. Sie sind auf die vorhandenen E-Tankstellen angewiesen. Woher die Energie kommt und ob es sich um Atom- oder Ökostrom handelt, ist oft nicht transparent.
Damit Autofahrer Ökostrom tanken können, hat LichtBlick nun ein Angebot für Fahrstrom. Da es dem unabhängigen Stromanbieter bisher noch nicht erlaubt ist, öffentliche Elektrotankstellen zu beliefern, kooperiert er mit Ladesäulenbetreibern in ganz Europa. Anhand eines LichtBlick-Ladechips ist es möglich, sein Auto an über 15.000 öffentlichen Tankstellen aufzuladen. Der Strom wird dann über LichtBlick abgerechnet. Zuhause können Stromkunden bequem den LichtBlick-Ökostrom tanken. Weiterhin plant das Unternehmen, Elektrofahrzeuge in einem intelligenten Stromnetz zusammenzuschließen: Sie würden als Zwischenspeicher für überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien dienen, der bei Bedarf wieder ins Netz zurückgespeist wird.

Zu LichtBlick wechseln

Auch wer kein stolzer Besitzer eines Elektroautos ist, kann zu LichtBlick wechseln. Einfach den Ökostromvergleich starten und überprüfen, ob der Stromanbieter die eigenen vier Wände beliefern kann. Auch wenn die Tarife von LichtBlick nicht an der angegebenen Postleitzahl erhältlich sind, lohnt sich ein Stromvergleich: Denn in vielen Fällen ist Ökostrom sogar günstiger als der jeweilige Grundversorgungstarif.

(sst)
 

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