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Dena: Lichterketten mit LED-Technik sparen Stromkosten

02.12.2010 - 12:17

Jetzt zieren sie wieder zahlreiche Wohnungen und Vorgärten – weihnachtliche Leuchtdekorationen. Die Deutsche Energie-Agentur hat jetzt den Stromverbrauch berechnet. Sie rät zu Modellen mit LED-Technik.

Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldne Lichtlein sitzen - so sah die Weihnachtszeit schon im 19. Jahrhundert für den Dichter Theodor Storm aus. Heute sitzen und blitzen in Deutschland sogar noch viel mehr Lichtlein als damals. Bäume, Sträucher, Fenster oder Dachrinnen - es gibt fast nichts, das sich in der Adventszeit nicht mit einer Lichterkette oder einem Lichtschlauch festlich dekorieren ließe. Das freut die Besitzer der blinkenden Pracht, noch mehr aber die Stromanbieter.

Die Deutsche Energie-Agentur dena hat jetzt den Stromverbrauch der leuchtenden Weihnachtsdekoration berechnet. Schon zwei knapp zehn Meter lange Lichtschläuche mit herkömmlicher Technik verschlingen rund 30 Euro für den Strom, wenn sie sechs Wochen lang zwölf Stunden pro Tag eingeschaltet werden. Die Energieexperten raten Verbrauchern deshalb zu Modellen, in denen Leuchtdioden den festlichen Glanz erzeugen. Damit schrumpfen die Stromkosten auf fünf Euro - gerade mal ein Sechstel des Verbrauchs mit gewöhnlichen Glühbirnen. Selbst die höheren Anschaffungskosten der LEDs sind so schnell eingespart.

Aber nicht nur der Geldbeutel und die Umwelt freuen sich. LED-Leuchtdekorationen sind außerdem wesentlich haltbarer. Durchschnittliche Lebensdauer einer LED: 20.000 Betriebsstunden, etwa das 20-fache einer normalen Glühbirne. Zudem sind sie sicherer. Weil sie wesentlich weniger Hitze erzeugen, sinkt die Brandgefahr, wenn die Lichterkette zum Beispiel einen Weihnachtsbaum oder ein Gesteck in Innenräumen ziert. Zusätzliche Sicherheit bringen Lichterketten mit Transformatoren, die mit wesentlich geringerer Spannung betrieben werden. Wetterbeständige Leuchtdekorationen für den Außeneinsatz sind speziell gekennzeichnet.

Beim Kauf von Leuchtdekoration sollten Verbraucher außerdem auf Prüfsiegel achten. Denn auf dem Markt ist viel zweifelhafte Billigware: In einem aktuellen Test des TÜV Rheinland fielen zehn von 27 in Deutschland gekaufte Lichterketten wegen akuter Mängel als nicht verkehrsfähig durch.

(mb)

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