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CHECK24-Studie zum Stromverbrauch 2013: Sachsen sind Stromsparmeister

08.07.2013 - 09:36

Je nach Bundesland verbrauchen CHECK24-Kunden auf das Jahr gerechnet unterschiedlich viel Strom. Zudem gibt es einen Ost-West-Gefälle: Eine vierköpfige ostdeutsche Familie hat einen um zehn Prozent geringeren Verbrauch als eine westdeutsche. In Summe ist der Strombedarf seit 2009 um bis zu vier Prozent rückläufig. 

Das ergab eine Auswertung der von Juli 2011 bis Februar 2013 über CHECK24 abgeschlossenen Stromverträge. Die Ergebnisse wurden zudem mit Daten einer CHECK24-Studie aus dem Jahr 2009 verglichen (Juli 2008 bis Februar 2009).

Ostdeutsche verbrauchen zehn Prozent weniger Strom als Westdeutsche

Insgesamt verbrauchten CHECK24-Kunden zwischen 2011 und 2013 im Schnitt 4.895 kWh Strom im Jahr. Je nachdem, in welchem Gebiet Verbraucher leben, liegt ihr Stromverbrauch unter oder über dem gesamtdeutschen Schnitt: Ein Vier-Personen-Haushalt im Westen benötigt 4.957 kWh Strom pro Jahr. Eine ostdeutsche Familie kommt mit zehn Prozent weniger Strom aus (4.515 kWh).

Je nach Bundesland variiert Stromverbrauch bis zu 21 Prozent

Die verbrauchte Menge an Strom unterscheidet sich nicht nur zwischen West- und Ostdeutschland, sondern ist auch je nach Bundesland unterschiedlich hoch. Den höchsten Strombedarf haben mit 5.145 kWh im Jahr die Rheinland-Pfälzer. Am sparsamsten sind die Sachsen – sie brauchen 21 Prozent weniger, nämlich 4.237 kWh.

Stromverbrauch: Rückgang bis zu vier Prozent

Der Vergleich der aktuellen Zahlen mit der Studie aus dem Jahr 2009 zeigt: Insgesamt ist der Stromverbrauch von Mehrpersonenhaushalten rückläufig. Zwei- und Drei-Personen-Haushalte benötigen drei Prozent weniger Strom, Vier-Personen-Haushalte haben ihren Verbrauch seit damals um vier Prozent reduziert. Nur bei Singles ist der Trend gegenläufig – sie verbrauchen aktuell vier Prozent mehr Strom als noch vor vier Jahren.

(jst)

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