0800 - 24 24 123
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Strom wird im neuen Jahr je nach Bundesland bis zu 14 Prozent teurer

20.12.2012 - 11:16

Über 700 Stromgrundversorger haben bisher angekündigt, im neuen Jahr mehr für Strom zu verlangen. Für Verbraucher bedeutet das je nach Bundesland bis zu 14 Prozent höhere Stromrechnungen. Das zeigt eine Studie von CHECK24. Sie beruht auf den durchschnittlichen Grundversorgungspreisen für 2012 aus dem CHECK24-Strompreisindex und den bisher bekanntgegebenen Preiserhöhungen für 2013. Als Berechnungsgrundlage dient ein Jahresverbrauch von 5.000 kWh.

Am stärksten verteuert sich Strom in den drei Stadtstaaten sowie Sachsen und Bayern. Hamburg und Berlin führen die Liste der Preiserhöhungen mit 14 Prozent an, für Verbraucher sind das Mehrkosten von 176 Euro in Berlin bzw. 174 Euro in Hamburg.

Doch auch die vergleichsweise geringen Preiserhöhungen spüren Stromkunden deutlich: In Mecklenburg-Vorpommern erhöht sich die jährliche Stromrechnung nach der Analyse um 128 Euro. Das entspricht einem Anstieg von zehn Prozent. Um ebenso viel wird Energie in Thüringen, Baden-Württemberg und dem Saarland teurer.

Preisniveau 2013: Strom in Hamburg am günstigsten – weitere Preiserhöhungen erwartet

Im Bundesländervergleich für Strom ist Hamburg, trotz der starken Preiserhöhungen, am günstigsten. Das Bundesland mit den höchsten Stromkosten ist laut Prognose Brandenburg, gefolgt von Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

CHECK24 geht davon aus, dass im Frühjahr 2013 bis zu 200 weitere Grundversorger ihre Preise anheben werden. Bei den bisher bekannten Preiserhöhungen liegen über 35 Millionen Haushalte in den betroffenen Liefergebieten.

Hinweis: Hier können Sie die offizielle CHECK24-Pressemitteilung zum Bundesländervergleich einsehen. Zudem finden Sie nähere Infos in der Ländervergleich-Studie zur Strompreiserhöhung 2013.

(epa)

Weitere Artikel: