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Ihr Anbieter erhöht den Strompreis? Ein Wechsel schafft Abhilfe

04.08.2010 - 22:41

Zum 1. August hat RWE seine Strompreise deutlich erhöht, viele andere Stromanbieter ziehen nach. Eine aktuelle Studie ergab jedoch, dass die Preiserhöhungen nicht angemessen sind. Um sich dagegen zur Wehr zu setzen, sollten Verbraucher zu einem günstigeren Stromversorger wechseln und damit die Konkurrenz auf dem Strommarkt erhöhen.

Die Strompreise haben sich in den vergangenen Jahren stetig nach oben hin entwickelt. Laut einer Studie von CHECK24 zahlen Verbraucher im Vergleich zum Juli 2007 insgesamt 13,7 Prozent mehr für Strom. Auch im August beziehungsweise September 2010 planen zwölf Stromanbieter ihre derzeitigen Preise um durchschnittlich etwa 6,2 Prozent (in der Spitze sogar um rund 10,8 Prozent) anzuziehen. Wie CHECK24 bereits berichtete erhöhte auch RWE zum 1. August den Strompreis um 1,5 Cent/kWh. Etwa zwei Millionen Verbraucher sind von diesem Aufschlag des Energieriesen betroffen.

Gunnar Harms, Experte für den Strommarkt, hält eine Preissteigerung um 1,5 Cent/kWh für nicht gerechtfertigt. Harms hatte im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen die Strompreisentwicklung von RWE mit dem eigentlichen Marktpreis verglichen. Zwar kann in der Studie nicht aufgedeckt werden um wie viel die Preiserhöhung zu hoch war, aber dies liegt nicht zuletzt daran, dass RWE – wie andere Unternehmen auch – die meisten Details seiner Einkaufspolitik unter Verschluss hält. Dass die Aufstockung der Preise jedoch zu hoch war, ist in der Studie von Harms klar ersichtlich.

Das Parlament will prüfen, ob Kunden zu viel für Strom zahlen

Jetzt soll das Parlament prüfen, ob die Energiekonzerne ihren Kunden zu viel für Strom berechnen. Der Verbraucherausschuss des Bundestages wird sich in seiner nächsten Sitzung mit diesem Thema auseinandersetzten. Dies bestätigte der Vorsitzende des Verbraucherausschusses Hans-Michael Goldmann (FDP) der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“.

RWE begründet die steigenden Strompreise einerseits mit der steigenden Umlage aufgrund des Erneuerbare-Energien-Gesetztes (EEG-Umlage). Auf der anderen Seite sei der steigende Einkaufspreis an der Leipziger Strombörse ausschlaggebend für den Preisaufschlag zu Lasten der Verbraucher. Wie RWE gegenüber „Spiegel-Online“ angab, kauft der Konzern seinen Strom an der Terminbörse mit drei Jahren Vorlauf. Harms Berechnungen zufolge ist der Einkaufpreis für Strom mit drei Jahren Vorlaufzeit in den vergangenen Jahren gesunken. Es liegt also die Vermutung nahe, dass RWE seine Gewinnspanne auf Kosten der Verbraucher erhöht.

Ein Stromanbieterwechsel sorgt für mehr Konkurrenz bei den Versorgern

Dabei ist es seit der Liberalisierung des Strommarktes für Verbraucher eigentlich ganz einfach sich gegen ständige Preiserhöhungen zur Wehr zu setzen – mit dem Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter. Dadurch können Verbraucher bis zu 500 Euro im Jahr sparen. Nutzen Sie einfach den Strom Vergleich von CHECK24. Hier können kostenlos und völlig unverbindlich über 900 Stromanbieter verglichen werden. Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl und ihren jährlichen Stromverbrauch in den Strom Vergleichsrechner ein. Der jährliche Stromverbrauch ist in der Regel auf Ihrer letzten Stromabrechnung vermerkt. Falls Sie diese gerade nicht zur Hand haben, können Sie sich auch einfach an den neben dem Vergleich stehenden Richtwerten orientieren.

(tei)

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