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Unersetzbarer Basisschutz: Die Risikolebensversicherung

18.05.2010 - 20:59

Max F. galt bei seinen Kollegen im Gleiterverband als vorsichtiger und erfahrener Gleitschirmflieger. Umso erschütterter waren alle Beteiligten, als sie vom Tod des dreifachen Familienvaters erfuhren. Aufgrund extrem turbulenter Windbedingungen war der A-Schein Pilot mit seinem Gleitschirm in die Hochspannungsleitungen getrieben, hatte diese berührt und war aus 15 Metern Höhe abgestürzt. Ohne die Zahlung aus der Risikolebensversicherung wäre seine Familie nicht in der Lage gewesen, weiterhin in ihrem Eigenheim zu leben.

Versicherungen dienen dazu, nicht abschätzbare Risiken zu versichern. Zwar gibt es kein Produkt, das den Tod verhindern kann. Jedoch hat jeder die Möglichkeit, ohne viel Aufwand die Hinterbliebenen vor einem möglichen finanziellen Desaster zu schützen. Stirbt ein Partner, so sind die Angehörigen – zusätzlich zur Schwere des persönlichen Verlusts – mit der Wucht der finanziellen Verantwortung konfrontiert. Wer also mit seinem Einkommen auch andere versorgt, für den ist eine Risikolebensversicherung ein Muss. Junge Familien, Alleinerziehende und Immobilienkäufer sollten daher nicht auf diese Police verzichten.

Im Gegensatz zur klassischen Lebensversicherung wird bei der Risikolebensversicherung nichts angespart. Die Versicherung leistet beim Tod des Versicherten innerhalb einer fest vereinbarten Laufzeit – unabhängig davon, wie viel und wie lange bereits eingezahlt wurde. Zwar sind die Leistungen bei allen Anbietern gleich, eine Vielzahl unterschiedlicher Definitionen von Risikostufen führt jedoch zu einer vielschichtigen Tariflandschaft. Die Beiträge werden nach individuellen Eigenschaften ermittelt. Neben dem Eintrittsalter, der gewünschten Laufzeit und Versicherungssumme sind Faktoren wie die gesundheitliche Verfassung, der Beruf und die Ausübung bestimmter Sportarten ein wichtiges Bewertungskriterium.

Waren vor einigen Jahren risikoreiche Sportarten noch kaum im Blickfeld der Versicherer, so hat sich dies durch die veränderte Freizeitgestaltung mittlerweile schlagartig geändert. Wer regelmäßig Segelflug, Fallschirmspringen oder Bergsport betreibt, für den besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit tödlich zu verunglücken, als jemand dessen Leidenschaft ausgedehnten Spaziergängen oder gelegentlichen Fußballspielen gilt.

Gerade diese Feinheiten lassen so manches Angebot in neuem Licht erscheinen. Ein 36-jähriger Dachdecker oder Bäcker zahlt beispielswiese bei der HUK24 allein aufgrund seines Berufes jährlich 330 Euro. Dafür hat er einen Versicherungsschutz von 150.000 Euro bei 20 Jahren Laufzeit. Bei der Hannoversche Leben hingegen zahlt er jährlich nur 161 Euro. Betreibt er nun in seiner Freizeit z.B. Paragliding, verteuert sich sein Beitrag bei beiden Gesellschaften. Der Unterschied: die Hannoversche Leben kostet ihn jährlich 310 Euro, liegt somit immer noch unter dem Grundbetrag der HUK24.

Wer keine oder falsche Angaben zu seinen Freizeitrisiken macht, um Beiträge zu sparen, riskiert den kompletten Versicherungsschutz. Gleiches gilt bei den Gesundheitsfragen. Manche Versicherer gehen sogar soweit, dass sie im Versicherungsfall die Leistung verweigern, auch wenn der Tod nicht in Zusammenhang mit den fehlenden Angaben steht. Das Beraterteam von CHECK24 hilft Ihnen gerne bei der Wahl des geeigneten Anbieters einer Risikolebensversicherung. Nutzen Sie unseren Tarifvergleich oder wenden Sie sich direkt an unsere Fachabteilung.

(mr)

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