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Studie: Wer vor dem 44. Geburtstag mit dem Rauchen aufhört, lebt wesentlich länger

04.02.2013 - 20:00

Raucher, die noch vor ihrem 44. Geburtstag dem Glimmstängel entsagen, leben statistisch gesehen neun Jahre länger als Menschen, die länger oder lebenslang rauchen. Diese und weitere interessante Erkenntnisse liefern Daten aus zwei aktuellen US-Studien, über die unter anderem Spiegel Online berichtet.

Im Rahmen der ersten Studie wurden die Daten von über 113.000 Frauen und 88.000 Männern ab 25 Jahren untersucht, die im Zeitraum von 1997 bis 2004 zu ihrem Gesundheitszustand befragt worden waren. Aus den ausgewerteten Daten schlossen die Forscher, dass Raucher zwischen 25 und 79 Jahren ein dreimal so hohes Risiko wie lebenslange Nichtraucher hatten, innerhalb des Untersuchungszeitraums zu sterben.

Jedoch könnten auch Raucher, die nach einigen Jahren ihrer Sucht entsagen, ihre statistische Überlebenswahrscheinlichkeit wieder drastisch erhöhen. So haben der Studie zufolge Personen, die im Alter von 25 bis 34 Jahren von ihrer Zigarettensucht loskommen, einen Zugewinn von durchschnittlich zehn Lebensjahren. Wer bis zum 44. Lebensjahr mit dem Rauchen aufhört, erhöht seine statistische Lebenswahrscheinlichkeit um neun Jahre. Selbst Menschen, die ihren Nikotinkonsum erst im Alter von 54 Jahren einstellen, leben statistisch noch immerhin sechs Jahre länger.

Lebenslange Nichtraucher haben doppelte Chance, 80. Geburtstag zu erleben

Diese Erkenntnisse seien jedoch trotzdem kein Freibrief, bis zum 40. Geburtstag zu rauchen, so die Forscher. Denn einer von sechs Menschen, die erst mit 40 Jahren zum Nichtraucher werden, sterbe noch vor dem 80. Geburtstag an den Folgen des Rauchens. Zudem hätten lebenslange Nichtraucher gegenüber Rauchern eine doppelt so hohe Chance, überhaupt den 80. Geburtstag zu erleben. Im Allgemeinen sterben Raucherinnen elf und Raucher zwölf Jahre früher als Personen, die ihr Leben lang nicht geraucht haben.

Die zweite US-Studie beschäftigte sich mit den Sterberaten US-amerikanischer Männer und Frauen in drei Zeiträumen. Diese umfassen die Jahre 1959 bis 1965, 1982 bis 1998 sowie 2000 bis 2010. Die Forscher stellten fest, dass in den fünfziger und sechziger Jahren Raucherinnen im Vergleich zu Nichtraucherinnen im Beobachtungszeitraum ein deutlich niedrigeres Sterberisiko hatten als rauchende Männer gegenüber Nichtrauchern.

Durchschnittlicher Zigarettenkonsum hat abgenommen

Seit der Jahrtausendwende hat sich das Sterberisiko zwischen den Geschlechtern angeglichen. Mögliche Gründe hierfür sind den Forschern zufolge eine Verbesserung der medizinischen Möglichkeiten innerhalb der letzten 50 Jahre sowie veränderte Rauchgewohnheiten. So würden die meisten Menschen heutzutage Filterzigaretten mit weniger Teergehalt sowie im Durchschnitt auch weniger Zigaretten als früher konsumieren.

Ferner legt die Studie offen, dass heute weniger Raucher an den Folgen des Tabakkonsums sterben als noch in den fünfziger Jahren, da beispielsweise Herzinfarkte und Schlaganfälle inzwischen besser behandelt werden können. Jedoch wird darauf hingewiesen, dass Lungenkrebs und andere Krebserkrankungen infolge der Nikotinsucht noch beinahe genauso tödlich wie vor einem halben Jahrhundert sind.

Rauchstopp auch hinsichtlich Risikolebensversicherung lohnenswert

Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist ein Leben als Nichtraucher auch im Hinblick auf den Abschluss einer Risikolebensversicherung lohnenswert. Denn Raucher müssen üblicherweise mit höheren Versicherungsbeiträgen rechnen als Nichtraucher. Als Nichtraucher werten die Assekuranzen jeden, der ein Jahr lang keine Zigarette geraucht hat. Wichtig: Auch Gelegenheitsraucher gelten bei der Prämienberechnung als Raucher, wenn sie innerhalb der letzten zwölf Monate geraucht haben.

Bevor der Vertragsabschluss erfolgen kann, erhalten Antragssteller von der Assekuranz einen Fragebogen mit Fragen zu ihrer Gesundheit und ihren privaten und beruflichen Tätigkeiten. Um den Versicherungsschutz nicht zu riskieren, ist es dringend erforderlich, die Fragen des Versicherers im Rahmen der Gesundheitsprüfung wahrheitsgemäß zu beantworten.

Wissenswert ist außerdem, dass Raucher, die bereits eine Risikolebensversicherung mit sogenanntem „Raucherbeitrag“  abgeschlossen haben, nach erfolgreicher Beendigung des Tabakkonsums in den kostengünstigeren Nichtraucher-Tarif wechseln können. Voraussetzung dafür ist auch hierbei eine zwölfmonatige Abstinenz.

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(kro)

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