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Neue Sterbetafel verdeutlicht: Lebenserwartung hat weiter zugenommen

18.10.2012 - 17:56

Die Lebenserwartung in Deutschland ist weiter angestiegen. Dies hat die Anfang Oktober vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlichte Periodensterbetafel 2009/2011 offengelegt. Dabei wird der Begriff "Lebenserwartung" als "die durchschnittliche Zahl von weiteren Jahren, die ein Mensch in einem bestimmten Alter nach den zum aktuellen Zeitpunkt geltenden Sterblichkeitsverhältnissen voraussichtlich noch leben könnte" definiert. Eine höhere Lebenserwartung könnte sich im Übrigen positiv auf die Versicherungsbeiträge für die Risikolebensversicherung auswirken.

Wie der aktuellen Sterbetafel zu entnehmen ist, haben neugeborene Jungen in Deutschland eine Lebenserwartung von 77 Jahren und neun Monaten. Gegenüber der davor veröffentlichten Periodensterbetafel 2008/2010 hat sich die Lebenserwartung damit um drei Monate verlängert. Bei der Sterbetafel 2008/2010 wiederum hatte der Zuwachs im Vergleich zur vorherigen Periodensterbetafel zwei Monate betragen.

Neugeborene Mädchen besitzen nach neuestem Stand eine Lebenserwartung von 82 Jahren und neun Monaten, was im Vergleich zur Periodentafel 2008/2010 einen Zugewinn von zwei Monaten ausmacht. Im Vergleich zur vorherigen Sterbetafel 2007/2009 war eine Verlängerung der Lebenserwartung um einen Monat prognostiziert worden.

Ebenfalls Zuwachs bei der ferneren Lebenserwartung

Auch bei der sogenannten ferneren Lebenserwartung ─ im Gegensatz zur durchschnittlichen Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt eines Menschen ─ ist ein positiver Trend zu erkennen. So haben heute 65-jährige Frauen gemäß der aktuellen Periodensterbetafel noch eine durchschnittliche Lebenserwartung von 20 Jahren und acht Monaten. Dies stellt im Vergleich zur vorherigen Sterbetafel einen Zugewinn von zwei Monaten dar.

Bei 65-jährigen Männern hat sich die fernere Lebenserwartung im Vergleich zur Sterbetafel 2008/2010 um einen Monat verlängert und beträgt nun 17 Jahre und sechs Monate. Das Statistische Bundesamt geht angesichts der zuletzt weiter angestiegenen Lebenserwartung davon aus, dass künftige Generationen im Schnitt ein immer höheres Alter erreichen werden.

Ein solcher positiver Trend könnte die Beitragsgestaltung bei der Risikolebensversicherung ebenfalls begünstigen. Der Beitrag eines Risikolebentarifs setzt sich aus einem Kosten- und einem Risikoanteil zusammen. Der Kostenanteil beinhaltet unter anderem die Verwaltungskosten und variiert je nach der Höhe der Versicherungssumme, der Laufzeit und der Form der Risikolebensversicherung.

Risikoanteil wichtig bei der Berechnung des Risikolebentarifs

Bei der Ermittlung des sogenannten Risikoanteils kommt wiederum die Periodensterbetafel ins Spiel: Die Assekuranz berechnet basierend auf diesen Daten die jeweilige Sterbewahrscheinlichkeit, d.h. wie viele Personen einer bestimmten Personengruppe innerhalb eines festgelegten Zeitraums wahrscheinlich versterben werden.

Da eine Risikolebensversicherung über einen begrenzten Zeitraum ─ in der Regel zwischen fünf und 50 Jahren ─ abgeschlossen wird, sinkt mit einer steigenden Lebenserwartung die Wahrscheinlichkeit, dass der Versicherungsnehmer innerhalb der Vertragslaufzeit stirbt.

Somit könnte die höhere Lebenserwartung ─ beziehungsweise die damit einhergehende geringere Wahrscheinlichkeit, dass der Versicherungsfall eintritt ─ sich positiv auf die Höhe des Risikoanteils und damit auch auf die Höhe des Versicherungsbeitrages für die Risikolebensversicherung auswirken.

Risikolebensversicherung als sinnvolle Absicherung für den Ernstfall

Um die Menschen, die einem am nächsten stehen, im Falle des eigenen Ablebens finanziell abgesichert zu wissen, empfiehlt sich der Abschluss einer Risikolebensversicherung. Die Vertragsdauer sollte entsprechend der individuellen Lebensumstände festgelegt werden. Mit dem CHECK24-Vergleichsrechner finden Sie schnell und problemlos den Tarif, der Ihrem Versicherungsbedarf am besten entspricht!

(kro)

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