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Regelmäßige Bewegung kann das Leben verlängern

16.11.2012 - 21:00

Es ist allgemein bekannt, dass sportliche Aktivitäten schweren Erkrankungen vorbeugen und somit zu einer Verlängerung der Lebenszeit führen können. Hierfür ist es jedoch nicht unbedingt nötig, dreimal pro Woche ins Fitnessstudio zu gehen oder ein bestimmtes Sportspiel  auszuüben. Einer skandinavisch-amerikanischen Untersuchung zufolge wirkt sich bereits ein geringes Mehr an körperlichen Aktivitäten extrem positiv auf die Lebenserwartung aus.

Eine Studie des Krebsinstituts Bethesda (US-Staat Maryland) hat  ergeben, dass  bereits einmal pro Woche 75 Minuten zügige Bewegung  – zum Beispiel in Form von Nordic Walking – die Lebenserwartung durchschnittlich um 1,8 Jahre  erhöhen kann. Bemerkenswert ist auch, dass es relativ gleichgültig ist, ob man schlank oder übergewichtig ist – wichtig ist ausschließlich, dass man in Bewegung bleibt. Als Bewertungs- und Vergleichsmaßstab diente den Wissenschaftlern der Body-Mass-Index (BMI).

Alarmierende Studienergebnisse

Der sogenannte BMI ist ein international bekanntes und einfaches Maß, um festzustellen, ob man unter-, normal- oder übergewichtig oder gar adipös ist. Als normalgewichtig gelten Personen, die einen BMI zwischen 18,5 und 24,9 aufweisen.

 

Übergewichtig sind Personen, wenn ihr BMI zwischen 25 und 30 liegt. Die Forscher nutzten den BMI, um die 650.000 Teilnehmer der Bewegungsstudie in verschiedene Gruppen einzuteilen und vergleichen zu können.

Die Studienteilnehmer waren zwischen 21 und 90 Jahre alt. Die breite empirische Basis zeugt von der Seriosität der Datenanalyse und brachte erstaunliche Erkenntnisse. So ergab die Auswertung der vorliegenden Daten zum Beispiel, dass normalgewichtige Personen, die sich quasi nicht mehr als nötig bewegen, im Schnitt 3,1 Jahre früher sterben als Personen, die als übergewichtig gelten, sich jedoch regelmäßig bewegen, um ihre Fitness zu erhöhen.

Besonders drastisch zeigte sich der Zusammenhang zwischen der Lebenserwartung und körperlicher Aktivität beim Vergleich von übergewichtigen, inaktiven Personen und schlanken Menschen, die sich viel bewegen. Diese Gruppe der Übergewichtigen weist im Schnitt eine um 7,2 Jahre geringere Lebenserwartung auf, als schlanke und aktive Personen. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind jährlich circa 3,2 Millionen Todesfälle auf Bewegungsmangel zurückzuführen.

Aufgrund solcher Zahlen bezeichnet Professor Ingo Froböse, Sportwissenschaftler an der Sporthochschule Köln, die „sitzende Lebensweise“ als echten „Risikofaktor“.

Gesunde Ernährung und Bewegung senkt Lebensrisiken und hat positive Nebeneffekte

Wie viel Bewegung nun für welche Person optimal ist, lässt sich nicht pauschal, sondern nur individuell beantworten und sicherlich spielen weitere Faktoren ─ wie gesunde Ernährung, Arbeit und Wohnort ─ eine wichtige Rolle bei der Lebenserwartung, jedoch lässt sich nicht abstreiten, dass Bewegung meistens die Lebenszeit verlängert.

 

Neben dem gesundheitlichen Aspekt gibt es noch einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Vorteil, den ein Mehr an Bewegung mit sich bringt. In vielen Versicherungsbereichen lässt sich durch eine gesunde Lebensweise Geld sparen, zum Beispiel bei Risikoversicherungen.

Gesundheitsbewusstsein wird bei der Risikolebensversicherung belohnt

Längst hat die Versicherungswirtschaft die positiven Folgen eines gesundheitsbewussten Lebens erkannt und bietet für Menschen, die auf ihre Gesundheit achten, Vergünstigungen an. Eine besonders wichtige Rolle spielt die gesundheitliche Verfassung bei der Risikolebensversicherung, die Hinterbliebene für den Todesfall finanziell absichert. Da bei dieser Form der Risikoversicherung das Sterberisiko einer Person versichert wird, muss der Versicherungsnehmer vor Vertragsabschluss immer eine Gesundheitsprüfung  durchführen lassen.

 

Wenn der Versicherte beispielsweise Raucher ist, einer gefährlichen Arbeit nachgeht oder eine Extremsportart betreibt, wird in der Regel ein Risikozuschlag fällig. Das heißt, die Prämie fällt für ihn durch diese potentiell lebensverkürzenden beziehungsweise riskanten Aktivitäten höher aus.

Im Prinzip gilt jedoch auch der Umkehrschluss. Wenn der Versicherungskunde zum Beispiel einen bestimmten BMI (meist kleiner als 28) nicht überschreitet, wird diesbezüglich in der Regel von den Versicherern kein Risikoaufschlag erhoben.

Manche Versicherer, wie beispielsweise die Hannoversche, bieten sogar einen Spezial-Tarif für Gesundheitsbewusste an, mit dem sich beim Beitrag bis zu 15 Prozent sparen lässt. Eine solche Kostenersparnis ist neben der potentiellen Erhöhung der Lebenserwartung ein weiterer Grund, sich ausgewogen zu ernähren und körperlich aktiv zu sein. Mit dem unverbindlichen  und kostenlosen Risikolebensversicherung Vergleich von CHECK24  findet man  problemlos und schnelle eine günstige Risikolebensversicherung, die auf die individuellen Bedürfnisse passt.

(mtr)

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