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Beitragskalkulation bei Risikolebensversicherung in der Kritik

13.02.2014 - 18:00

In einem Artikel der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung übte Michael Wortberg von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz kürzlich Kritik an der Beitragskalkulation bei Risikolebensversicherungen (RLV). Um die Beiträge zu berechnen, würden die Versicherer immer mehr über die privaten Lebensumstände ihrer Kunden wissen wollen - darunter zum Teil Persönlichkeitsmerkmale, die in Wirklichkeit keine Auswirkungen auf die Sterbewahrscheinlichkeit hätten. Dies führe dazu, dass die Prämien verschiedener Kunden immer weiter auseinander klaffen.

Man mag zu Recht kritisieren, dass die Versicherungsgesellschaften immer stärker persönliche und unnötige Merkmale für die Beitragskalkulation heranziehen. Auch Wortbergs Forderung nach mehr Solidarität innerhalb einer privaten Versicherungsgemeinschaft ist durchaus berechtigt und begrüßenswert – jedoch sollte dabei zweierlei nicht vergessen werden.

Erstens: Da mit einer RLV das Todesfallrisiko des Versicherungsnehmers versichert wird, ist es durchaus plausibel, dass Personen aufgrund eines risikoreichen Lebens eine höhere Prämie bezahlen müssen. Es wäre schlichtweg ungerecht, wenn Risikofaktoren wie ein gefährlicher Beruf, riskante Hobbys, ungesunde Ernährung und Rauchen sich nicht in unterschiedlichen Prämien der Versicherten widerspiegeln würden. Neben dem Zusammengehörigkeitsgefühl spielt für Mitglieder von Versicherungsgemeinschaften auch das Gerechtigkeitsgefühl eine wichtige Rolle. Beides muss sich in etwa die Waage halten. Gerät diese Beziehung aus der Balance, ist die Versicherungswirtschaft oder gar die Politik gefragt.

Zweitens: Jeder, der aktuell einen reinen Todesfallschutz benötigt, um seine Familie oder Geschäftspartner günstig abzusichern, kommt um eine Risikolebensversicherung nicht herum und den bringen Appelle nicht weiter. Solange die freie und soziale Marktwirtschaft existiert, obliegt den Assekuranzen die Preisgestaltung – doch darin liegt die große Chance für Verbraucher.

Risikolebensversicherungen vergleichen und sparen

Die Angebotsvielfalt des freien Marktes und ein Vergleich von Versicherungen bietet jedem die Möglichkeit, eine geeignete und preiswerte Risikolebensversicherung zu finden. Mit dem CHECK24 Vergleichsrechner lassen sich bei der Risikolebensversicherung bis zu 1.100 Euro jährlich beim Beitrag sparen. 17 Basistarife können schnell und einfach verglichen werden. So sparen Sie sich im besten Fall nicht nur viel Geld, sondern auch mühselige Termine und Telefonate mit Maklern und Versicherern.

In der Rechnermaske geben Sie schlicht an, wer versichert werden soll, Laufzeit, den ewünschten Versicherungsbeginn und die Höhe der Versicherungssumme. Zudem können Sie die Versicherungsvariante wählen. Soll die RLV als Restschuldversicherung fungieren, um die Tilgung eines Darlehens abzusichern, klicken Sie auf „fallende Versicherungssumme“. Eine „gleichbleibende Versicherungssumme“ dient primär der Absicherung eines Verdienstausfalls des Haupternährers. In einem zweiten Schritt müssen Sie Ihr Geburtsdatum und Geschlecht angeben sowie ob Sie rauchen. Anschließend können Sie sich die Berechnungsergebnisse übersichtlich anzeigen, Tarifdetails vergleichen und Angebote zuschicken lassen. Unser Informations-, Vergleichs- und Angebotsservice ist absolut kostenlos und unverbindlich.

Hinweis: Eine RLV ohne Gesundheitsprüfung gibt es nicht. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich an unseren TÜV-geprüften Kundenservice. Wenn Sie lediglich oder zusätzlich die Kosten für eine Bestattung absichern möchten, empfiehlt sich ein Sterbegeldversicherungsvergleich.

(mtr)

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