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Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Häufigste Todesursache in Deutschland

11.12.2012 - 10:00

Im Jahr 2011 waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit über 40 Prozent der insgesamt mehr als 850.000 Todesfälle die häufigste Todesursache in Deutschland. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Mit 26 Prozent waren Krebserkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Insgesamt waren die beiden Krankheitsgruppen im vergangenen Jahr für knapp zwei Drittel aller Todesfälle ursächlich.

Nach Angaben von Destatis starben mehr als 340.000 Menschen im Jahr 2011 an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Von den Verstorbenen waren 42,5 Prozent Männer und 57,7 Prozent Frauen. Anders sieht die Geschlechterverteilung bei den 55.286 Todesfällen durch Herzinfarkte, die ebenfalls zu dieser Krankheitsgruppe gehören, aus: Hier waren 55,6 Prozent der Betroffenen Männer.

Die Todesursachenstatistik zeigt zudem, dass vor allem ältere Menschen Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System haben: 92 Prozent der aufgrund einer solchen Erkrankung Verstorbenen waren 65 Jahre oder älter.

Krebserkrankungen zweithäufigste Todesursache

Knapp 221.600 Krebskranke erlagen laut Destatis im Jahr 2011 ihrem Leiden, davon waren etwas mehr als die Hälfte Männer. Häufige Krebsarten sind dem Bericht zufolge etwa Darm- und Lungenkrebs sowie bei Frauen auch Brustkrebs.

 

Nach Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems und Krebserkrankungen belegten im vergangenen Jahr Krankheiten des Atmungssystems (mit sieben Prozent) und Krankheiten des Verdauungssystems (mit 4,8 Prozent) Platz drei und vier der häufigsten Todesursachen in der Bundesrepublik.

Insgesamt war die Zahl der Todesfälle 2011 erstmals seit 2006 wieder leicht rückläufig. Wie die aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes ebenfalls offenlegen, werden die Deutschen immer älter. Das durchschnittliche Sterbealter lag 2011 bei 77,4 Jahren und damit knapp zwei Jahre höher als noch um die Jahrtausendwende.

Risikolebensversicherung bietet Hinterbliebenen eine finanzielle Absicherung

Wer seine nächsten Angehörigen im Ernstfall finanziell abgesichert wissen möchte, sollte den Abschluss einer Risikolebensversicherung in Betracht ziehen. Stirbt der Versicherte innerhalb der Vertragslaufzeit, wird den Hinterbliebenen eine vertraglich vereinbarte Summe ausgezahlt. Zwar kann damit der Schmerz über den Verlust der geliebten Person nicht gelindert werden, aber zumindest finanziellen Sorgen kann mit einem solchen Versicherungsschutz entgegengewirkt werden.

 

Die statistisch zunehmende durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland kann sich zudem positiv auf die Beiträge der Risikolebensversicherung auswirken. Da der Versicherungsvertrag nur über eine begrenzte Laufzeit abgeschlossen wird, sinkt angesichts dieser Tendenz die Wahrscheinlichkeit, dass der Versicherungsfall innerhalb der Vertragslaufzeit tatsächlich eintritt. Das geminderte Versicherungsrisiko seitens der Gesellschaften lässt die Preise purzeln.

Tipp: Möglichst früh Vertrag abschließen

Doch Vorsicht bei bereits bestehenden Vorerkrankungen: In diesem Fall ist unter Umständen mit Aufschlägen auf die Prämie zu rechnen. Eine Risikolebensversicherung kann auch eventuell gar nicht mehr abgeschlossen werden. Wer beispielsweise bereits Krebs im Endstadium hat, wird es wahrscheinlich schwer haben, einen Versicherer zu finden, der den Versicherungsantrag annimmt.

 

Daher empfiehlt es sich, diese Vorsorgemaßnahmen bereits in jungen Jahren zu treffen, um bei der Antragstellung idealerweise noch bei bester Gesundheit zu sein. Ein früher Abschluss kann zudem ebenfalls finanzielle Vorteile hinsichtlich der Versicherungsprämie mit sich bringen. Mit dem CHECK24 Vergleichsrechner können Sie im Handumdrehen den passenden Tarif für Ihren Versicherungsbedarf finden.

(kro)

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