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Die Lebenserwartung ist weltweit gestiegen

16.01.2015 - 10:00

Die Lebenserwartung ist weltweit um rund sechs Jahre gestiegen. Das geht aus einer Studie hervor, die im Wissenschaftsmagazin The Lancet erschienen ist. Die Forscher haben dazu die Sterblichkeit in 188 Ländern im Zeitraum 1990 bis 2013 untersucht.

Demnach ist die durchschnittliche Lebenserwartung weltweit von 65,3 auf 71,5 Jahre angestiegen. Die Lebenserwartung für Männer stieg dabei für die Geburtsjahrgänge 1990 bis 2013 um 5,8 Jahre, für Frauen um 6,6 Jahre. Allerdings gibt es hier eine Ausnahme: in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara verringerte Aids die Lebenserwartung um rund fünf Jahre.

Die weltweit häufigsten Todesursachen

Die Lebenserwartung ist weltweit angestiegen.
Weltweit sind Herzerkrankungen, Schlaganfälle und chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) für die meisten Todesfälle verantwortlich. Sie verursachten rund ein Drittel aller weltweiten Todesfälle.

In den Industrieländern starben dank des medizinischen Fortschritts deutlich weniger Menschen an Krebs, die Sterberate für die meisten Krebsarten sank um 15 Prozent. Bei den Herzerkrankungen sank die Sterblichkeit um 22 Prozent. In den Entwicklungsländern starben hingegen weniger Menschen an Durchfall- und Atemwegserkrankungen.

Sollte sich der Trend bei der Lebenserwartung fortsetzen, werden Männer, die 2030 geboren werden, im Schnitt 78,1 Jahre alt. Bei Frauen würde die Lebenserwartung dann weltweit bei 85,3 Jahren liegen.

Und wie sieht es in Deutschland aus? Hier ist die Lebenserwartung im Durchschnitt seit 1990 um 5,4 Jahre gestiegen und beträgt aktuell 83,1 Jahre für Frauen und 78,2 Jahre für Männer. Damit findet sich Deutschland im internationalen Vergleich auf Rang 20 (Frauen) sowie 25 (Männer) wieder. Die häufigsten Todesursachen hierzulande sind dabei Herzerkrankungen, Lungenkrebs, Schlaganfälle und die Folgen einer Demenz. Rund 38 Prozent aller Todesfälle gehen auf diese Ursachen zurück. Stark gesunken ist hingegen die Gefahr, bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen. Im Zeitraum von 1990 bis 2013 gab es 60 Prozent weniger Verkehrstote.

Tipp: Angehörige mit einer Risikolebensversicherung absichern

Mit einer Risikolebensversicherung können Sie Ihre Angehörigen für den Todesfall absichern – ein wichtiger Schutz vor allem für Familien mit kleinen Kindern oder Paaren mit einem Immobilienkredit. Bei einem Todesfall innerhalb der Laufzeit durch eine Krankheit oder einen Unfall zahlt die Versicherung einen festgelegten Betrag aus. Damit können Ihre Angehörigen den Lebensunterhalt bestreiten oder einen offenen Kredit zurückzahlen.

(mst)

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