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In der Hauptstadt gestrandet - die schönsten Beachbars in Berlin

12.03.2014 - 17:46

Hoch Helmut lockt die Menschen in ganz Deutschland mit viel Frühlingssonne nach draußen und inspiriert zur Suche nach den schönsten Orten, um frische Luft und Vogelgezwitscher zu genießen. Wer in Berlin lebt oder zu Besuch ist, kann sein Gesicht in besonders gemütlicher und stimmungsvoller Atmosphäre gen Himmel recken, nämlich im Liegestuhl. Seit einigen Jahren breiten sich in der Hauptstadt verschiedene Arten von Strandbars aus, in denen sich Touristen und Berliner gleichermaßen vom Alltags- oder Sightseeing-Stress erholen.

Naturgemäß haben sich die Freiluftkneipen mit Strandflair insbesondere entlang des Spreeufers etabliert, aber auch abseits des Wassers gibt es Gelegenheit mit der Sonnenbrille auf der Nase und den Füßen im Sand exotische Cocktails zu schlürfen.

Mitten in Mitte – die Strandbar-Hochburg im Zentrum

Die Berliner Strandbars bieten Idylle unter freiem Himmel.
In Berlin-Mitte befinden sich nicht nur einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten und zahlreiche Einrichtungen der deutschen Bundesregierung, der Stadtteil trumpft auch mit der höchsten Strandbardichte der Hauptstadt auf. Wer sich nicht vorab festlegen will, kann sich also von seinem Berliner Hotel aus einfach treiben lassen und die Augen nach der sympathischsten Strandbar offenhalten.

 

Mehr als nur eine simple Kneipe mit Liegestühlen ist die „Strandbar Mitte“. Idyllisch direkt am Monbijoupark mit Blick auf die Museumsinsel gelegen, ist sie die Mutter aller Strandbars. Als sie 2002 ihre „Pforten“ öffnete, war die urbane Beachbar die erste ihrer Art in Deutschland. Das besondere: Hier wird nicht nur relaxt und getrunken, sondern auch getanzt. Egal ob Argentinischer Tango, Standard, Salsa oder Swing – jeden Abend sorgen Musik und Tanz für ein einmaliges Flair.

Grenzgänger zwischen Flohmarkt und Strandatmosphäre

Zwei Fliegen mit einer Klappe kann man heute genau dort schlagen, wo einst die Mauer Berlin in Ost und West teilte. Direkt am Mauerpark, am Übergang zwischen den Stadtteilen Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg, lädt das „Schönwetter“ bei ebensolchen Witterungsverhältnissen zu entspannten Stunden mit Cocktails und Grillwaren ein. Die Betreiber stellen Besuchern den Grill samt Kohle und Anzündern zur Verfügung – Würste, Steaks und sonstiges Bratgut können die Gäste dann selbst rösten.

 

Am Wochenende sorgen DJs am Abend mit elektronischer Musik für Unterhaltung. Sonntags bietet außerdem der inzwischen legendäre Flohmarkt im Mauerpark ausreichend Gelegenheit für eine Jagd nach besonderen Schnäppchen oder einen Auftritt auf der Freiluft-Karaoke-Bühne am Rand der Grünanlage. Wer eine Unterkunft in der Nähe des Mauerparks gebucht hat, sollte das Spektakel auf keinen Fall verpassen.

Ein Stück Afrika und Jamaika im Szeneviertel Friedrichshain

Wer Reggae und afrikanische Musik mag, wird das YAAM lieben. Seit nunmehr 20 Jahren bietet der Young African Art Market eine Mischung aus Kultur, Sport, Kunst und vor allem afro-karibisches Lebensgefühl. Hier können Gäste nicht nur unter freiem Himmel das Leben genießen, sondern zusätzlich Basketball, Volleyball, Fußball oder Tischtennis spielen, Skateboard fahren, den Kunstmarkt oder Konzerte besuchen.

 

Über die Jahre ist der Club an der Spree mehrfach umgezogen und der nächste Ortswechsel steht bald bevor: Denn das Gelände am Stralauer Platz in unmittelbarer Nähe des Ostbahnhofs wurde verkauft. Stadt und Senat wollen das YAAM als kulturell, sozial und integrativ wertvolle Einrichtung aber unbedingt erhalten und eine neue Bleibe scheint mit dem jetzigen Club Magdalena gefunden. Wer das YAAM in seiner seit mehr als zehn Jahren gewachsenen Umgebung erleben möchte, sollte sich also beeilen und noch dieses Frühjahr nach Berlin fliegen beziehungsweise fahren.

Dem Himmel so nah in Prenzlauer Berg

Im Deck 5 ist der Name Programm: Die Strandbar im Stadtteil Prenzlauer Berg hat ihren Sand auf dem Parkdeck 5 der Schönhauser Allee Arcaden aufgeschüttet und gilt als höchste Beachbar Berlins. Auf bequeme Liegestühle und -möbel gebettet, können Besucher hier einen sagenhaften Blick über die Stadt genießen, während sie an ihrem Cocktail nippen und den Klängen loungiger bis tanzbarer Musik lauschen. Die Freiluftkneipe ist in der Sommersaison von 10 Uhr bis Mitternacht geöffnet und serviert sonntags auch einen Brunch. Für diesen sollten Gäste aber unbedingt einen Platz an Deck reservieren.

 

(jwö)

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