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Städtetrip Istanbul - in 48 Stunden viel erleben und nichts verpassen!

12.09.2014 - 12:01

Wenn im September die großen Touristenströme verebben, lassen sich die Menschen und Sehenswürdigkeiten Istanbuls am besten erkunden. Verlängern Sie den Sommer in der Bosporus-Metropole bei durchschnittlich 20 Grad! Damit Sie einen bleibenden Eindruck erhalten, haben wir die wichtigsten Reise- und Sightseeing-Tipps für 48 Stunden für Istanbul-Neulinge zusammengestellt.

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Anreise und Mobilität

Für einen Kurztrip eignet sich eine Anreise mit dem Flugzeug – günstige Flüge nach Istanbul gibt es beispielsweise bei Turkish Airlines, Air Berlin oder Pegasus Airlines. In der Stadt selbst gibt es ein umfangreiches Netz von Straßenbahnen, U-Bahnen und Bussen. Diese sind zwar günstig, meist aber sehr langsam. Schneller und dennoch preiswert sind Taxis und die Dolmus-Sammeltaxis, die Reisende überall anhalten können.

1. Tag: Sightseeing und Nightlife

Vom Galataturm aus sehen Reisende viele Istanbuler Sehenswürdigkeiten.
Am Vormittag bietet der im 14. Jahrhundert erbaute Galataturm in Beyoğlu einen 360 Grad-Blick über die Stadt und das Goldene Horn, die ca. 7 km lange Bucht des Bosporus. Dabei können Besucher bereits die ersten Sehenswürdigkeiten erspähen, die sie im Anschluss im historischen Viertel Sultanahmet besuchen möchten. Highlights wie die Hagia Sophia, der Topkapi-Palast, das Archäologische Museum, das Hippodrom und die Blaue Moschee sind alle problemlos zu Fuß erreichbar.

 

Eine Mondschein-Bootstour auf dem Bosporus läutet den Abend auf stimmungsvolle Art und Weise ein. Danach geht es ins unbändige Nachtleben, das in den Vierteln Beyoğlu und Asmalimescit am wildesten tobt. Ein Besuch einer Meyhane – den traditionellen Kneipen, bringt Feierfreudige in Tanzlaune. Hier werden der Anisschnaps Rakı und Teller mit Meze gereicht, den für den Orient typischen Gerichten. In einem der unzähligen Bars und Clubs, z.B. dem Reina mit Open-Air-Tanzfläche, lässt sich die Nacht problemlos zum Tag machen.

2. Tag: Shopping und Schlemmen

Auf dem Basar sollten Urlauber das Feilschen keinesfalls vergessen, hier ist alles möglich.
Das Shoppingfieber beginnt am Vormittag auf dem Kapalı Çarşı, einem der größten überdachten Basare der Welt. Am Nachmittag geht es dann auf die berühmte Einkaufsmeile und Lebensader der Stadt, die Istiklal Caddesi im Viertel Beyoğlu. Eine Shoppingtour lohnt sich, denn im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen sind die Preise in Istanbul sehr günstig. Für den Hunger zwischendurch hält Istanbul Köstlichkeiten wie die Teigkringel Simit, gebackene Kastanien oder – für Mutige – Kokoreç bereit: gegrillter Schafsdarm im Fladenbrot. Am besten und günstigsten genießt sind die Leckereien bei den zahlreichen Straßenhändlern zum Beispiel im Viertel Eminönü.

Auch eine geführte Street-Food-Tour beim "Istanbul Culinary Institute" lohnt sich. Bei einem Aperitiv oder Abendessen in einem der Lokale auf der Galata-Brücke, lässt sich das Treiben der Angler, Händler und Straßenkünstler in aller Ruhe beobachten, während im Hintergrund die Sonne über dem Bosporus untergeht.

Geheimtipps

Als Schönwetter-Variante bieten sich die Prinzeninseln an. Eine Fährstunde vom Großstadttrubel entfernt, finden Reisende hier, wo nur Fahrräder und Pferdewagen als Fortbewegungsmittel erlaubt sind, Ruhe und Erholung inmitten des Marmarameeres. Bei schlechtem Wetter empfiehlt sich das Museum der Unschuld des Literaturnobelpreisträgers Orhan Pamuk im Stadtteil Cihangir. Es erzählt sowohl vom alltäglichen Leben in Istanbul in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als auch von der Liebe des Autors zu seiner Heimatstadt.

 

(jwö)

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