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Die Insel der Ruhe - Glück, Wind und Abenteuer auf Fuerteventura

04.03.2014 - 18:00

Es gibt vor allem zwei Beschäftigungen, denen Urlauber auf Fuerteventura nach Herzenslust nachgehen können: Surfen und Baden. Denn unter den sieben Kanareninseln zeichnet sich das Eiland im Osten des Archipels durch seine weiten, kilometerlangen Strände und konstante Winde aus. Damit eignet sich Fuerteventura besonders für alle, die sich in Ruhe entspannen oder den Alltag beim Segeln, Wellenreiten, Wind- oder Kitesurfen hinter sich lassen wollen.

Ob der Name der Insel sich auch auf die Witterungsbedingungen bezieht, ist allerdings umstritten. Zwar bedeutet „fuerte“ übersetzt „stark“, doch ob sich „ventura“ nun auf das spanische Wort „viento“ (zu Deutsch Wind), „ventura“ und damit das Glück oder doch auf „aventura“, also das Abenteuer bezieht, muss jeder Besucher für sich selbst entscheiden.

Ganzjahresziel mit Sonnengarantie

Urlauber schätzen Fuerteventura als Bade- und Surfparadies.
Wie alle Kanaren ist auch Fuerteventura für das stabile und ganzjährig gute Wetter bekannt. Nach Teneriffa ist die Insel mit gut 1.700 km² Fläche die zweitgrößte der Gruppe, von den insgesamt 340 Kilometern Küste sind rund 75 Kilometer Strand. Dabei befinden sich auf Fuerteventura nicht nur zahlenmäßig die meisten Strände, nämlich 152, sondern auch die längsten des ganzen Archipels.

 

Diese zählen obendrein zu den schönsten in Europa: Ob in der Dünenlandschaft El Jable im Norden, auf der Halbinsel Jandía im Süden, ob mit weißem oder schwarzem Sand oder hüllenfrei für nahtlose Bräune am FKK-Strand. Die einmalige Landschaft, rund 300 Sonnentage im Jahr und Höchsttemperaturen, die auch von Dezember bis Februar nicht unter durchschnittlich 19 Grad fallen, versprechen Urlaubern pures Badevergnügen zu jeder Jahreszeit. Der Flughafen in der Inselhauptstadt Puerto del Rosario wird dementsprechend auch im Winter von diversen Fluggesellschaften angesteuert.

Wind und Wellen

Quickinfos Fuerteventura

Flugdauer ca. 4,5 Stunden
Kosten 1 Woche ab ca. 310 Euro/ Person
Beste Reisezeit ganzjährig
Verkehrsmittel Bus, Mietwagen Fuerteventura
Währung Euro
Einreisedokument gültiger Personalausweis
Landessprache Spanisch
Fuerteventura gilt als einer der absoluten Surf-Hotspots in Europa. Insbesondere im Norden der Insel finden Fans von Wind und Wellen ideale Bedingungen vor. Egal ob Anfänger oder Profi, Wellenreiter, Wind- oder Kitesurfer – Fuerteventura bietet ausreichend Gelegenheit sich in die Brandung zu stürzen. Auch wer Hochseefischen, Tauchen oder Segeln will, kommt auf der Insel voll auf seine Kosten.

 

Wem das trotz allem nicht genug Abwechslung bietet, kann in nur einer Stunde mit der Fähre zu der nördlichsten Kanareninsel Lanzarote übersetzen. Diese wartet mit noch mehr Surfgelegenheiten, den vulkanischen Mondlandschaften des Nationalparks Timanfaya und den spektakulären Werken des Künstlers César Manrique auf.

Dünen, Wüsten und Mojos

Auch Fuerteventura besteht zum großen Teil aus Vulkangebieten, von denen einige unter Naturschutz stehen. Insgesamt erinnert die Insel mit ihren weiten Dünenlandschaften, Felsebenen und Gebirgszügen an die nahegelegene Sahara. Wer sich im Zentrum auf eine Entdeckungstour begibt, erlebt die Schönheit der kargen Landschaft, ein einzigartiges Farbspiel und entdeckt so ursprüngliche wie urige Ortschaften. Im Ecoumuseo La Alcogida in Tefia erfahren Urlauber in restaurierten Bauernhöfen mehr über die traditionelle Handwerkskunst und Lebensweise der Inselbewohner.

 

Bei den Klassikern der Inselküche wie frischer Fisch, in Meersalz gekochte Kartoffeln (papas arrugadas) und die „mojos“– die typischen kalten Soßen, kommen Reisende sicherlich auf den kanarischen Geschmack. Schließlich heißt es nicht umsonst: Wer einmal nach Fuerteventura reist, besucht die Insel immer wieder.

(jwö)

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