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Der Festival-Sommer ist da - wo Musik im Freien am Schönsten ist

19.06.2013 - 18:15

Die Sommerzeit ist Festivalzeit. Endlich können Sie sich bei Konzerten eine frische Brise um die Nase wehen lassen, statt in stickigen Clubs in Sauerstoffnot zu geraten. Festivals haben aber noch weitere Vorteile: Egal ob klein oder groß, auf Festivals treten gleich mehrere Bands oder DJs auf, damit sind sie im Vergleich zu Konzerten einzelner Künstler günstiger.

Gleichzeitig bieten insbesondere mehrtägige Veranstaltungen die Möglichkeit, mit Freunden zu verreisen oder nette Gleichgesinnte kennenzulernen. Gerade internationale Festivals bieten zudem die Gelegenheit, neue Länder und Regionen mal auf eine andere Art zu erkunden oder die Open-Air-Konzerte mit einem Urlaub zu verbinden. Wir stellen Ihnen einige der besten Festivals in Europa vor.

Klassiker mit Tradition und Flair – Roskilde

Roskilde gehört zu den Urgesteinen unter den europäischen Festivals – und das zu Recht. Seit 1972 die ersten Bands auf der dänischen Ostseeinsel Seeland aufspielten, hat sich Roskilde als eines der größten Festivals des Kontinents etabliert. Dementsprechend können die Veranstalter auch auf eine lange Liste berühmter, aber auch weniger bekannter Acts zurückblicken, die bereits auf ihren Open-Air-Bühnen aufgetreten sind. Allein in diesem Jahr spielen 195 Bands an acht Tagen auf insgesamt acht Bühnen. Darunter sind auch Rihanna, The Queens Of The Stone Age, Sigur Rós, Of Monsters And Men, Kraftwerk, Metallica und Black Rebel Motorcycle Club. Trotz des riesigen Geländes und den etwa 100.000 Besuchern ist das Festival für seine gute und entspannte Stimmung berühmt. Neben Musik bietet das Roskilde Festival zudem ein Rahmenprogramm mit Kunst zum Mitmachen, Lesungen und Performances.

Neues und Bewährtes im Osten – Sziget, FOR und Off

Auch das Sziget ist eines der größten Festivals in Europa – und eins der besten. 2011 war das Festival, das in diesem Jahr zum 20. Mal stattfindet, bei den European Festival Awards der Gewinner unter den Großfestivals. Das Line-Up setzt sich auch im Jubiläumsjahr aus internationalen Größen und exzellenter Weltmusik mit Fokus auf Zentral- und Osteuropa zusammen. Bekannte Bands wie Blur, Bad Religion, Seeed und die Ärzte treffen auf Balkanacts wie Leningrad und Söndörgő. Da das Sziget nur etwa 20 Minuten von Budapest entfernt liegt, ist weder die Anreise noch ein anschließender Besuch der ungarischen Hauptstadt ein Problem. So feiern die rund 400.000 Festivalgänger auch in diesem Jahr wieder gemeinsam unter dem Motto „Meeting Point Europe“.

 

Geheimtipps in Osteuropa sind außerdem das FOR auf der kroatischen Insel Hvar und das Off im polnischen Kattowitz. Das FOR ist dabei ein echter Geheimtipp: Es ist nicht nur das jüngste unter den Festivals der Region, sondern mit nur 2.000 Tickets auch besonders familiär und obendrein ist die Location spektakulär: Denn schließlich liegt die Insel Hvar mitten in der kroatischen Adria. Da können Acts wie James Blake und 2manydjs schon fast zur Nebensache werden. Auch das Off Festival ist betont familiär, zudem umweltfreundlich und vor allem sensationell günstig: Für nur 32 Euro im Vorverkauf kann man in diesem Jahr unter anderem My Bloody Valentine und die Smashing Pumpkins sehen. Eine Karte für die aktuelle Tour von Billy Corgan und Band wäre mit 45-50 Euro deutlich teurer.

Multitalente im hohen Norden – Øyafestivalen und FLOW

Für diejenigen, die gerne auf Festivals gehen, aber keine passionierten Camper sind, könnten das Øyafestivalen in Oslo oder das FLOW in Helsinki genau das Richtige sein. Beide Festivals finden inmitten der Hauptstädte Norwegens und Finnlands statt und lassen sich daher auch noch wunderbar mit einer Städtereise verbinden. Auch das Line-Up ist bei beiden Events erstklassig. Zum Øya, das als das grünste Festival Europas gilt, kommt in diesem Jahr eine bunte Mischung an Künstlern wie Blur, Kraftwerk, Of Monsters and Men, Kendrick Lamar und Slayer. Das FLOW ist von vornherein als Musik- und Kunstfestival ausgeschrieben. Das Ganze findet in einem ausrangierten Kraftwerk statt – umso passender, dass Kraftwerk in diesem Jahr auch zum Line-Up gehören. Künstler wie Nick Cave & The Bad Seeds, Alicia Keys, The Beach House und My Bloody Valentine zeigen, wie vielseitig das Festival allein von der musikalischen Seite ist.

 

 

 

 

(jwö)

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