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Studienplatzklagen sind teuer: Rechtsschutzversicherung kann helfen

11.11.2011 - 11:49

Zu jedem Semesterbeginn versuchen einige Abiturienten sich in Studiengänge mit Numerus Clausus, wie beispielsweise das Medizin oder Psychologie, gerichtlich einzuklagen. Zum Wintersemester 2011 könnte sich die Situation noch weiter verschärfen: Denn durch das Aussetzen der Wehrpflicht werden die Studienplätze in Deutschland noch knapper - die Zahl der Studienplatzklagen wird wahrscheinlich weiter ansteigen. Doch Kosten- und Zeitaufwand einer solch heiklen Klage sind groß, ein Erfolg ist nicht immer garantiert. Eine Rechtsschutzversicherung kann hier Abhilfe schaffen.

Die Stiftung Warentest weißt in einer Pressemitteilung ihres Onlineportals test.de daraufhin, dass eine Studienplatzklage insgesamt rund 1.500 Euro kostet. Viele Rechtsschutzversicherer weigern sich die Prozess- und Gerichtskosten für eine solche Klage zu übernehmen. Auch wenn Bildung ein internationales Menschenrecht und freie Berufswahl gar ein deutsches Grundrecht ist, wird diese Klage von den Versicherungsleistungen meist ausgeschlossen. Es gibt jedoch einige Versicherungen, die anfallende Kosten für eine Studienplatzklage übernehmen. Dabei ist jedoch einiges zu beachten.

Ablauf einer Studienplatzklage

Der Rechtsweg steht prinzipiell jedem Studierenden offen. Es gibt diverse Präzedenzfälle, wenn es darum geht, sich in einen bestimmten Studiengang einzuklagen. Daher besteht durchaus Aussicht auf Erfolg. Der Grund, warum die meisten eine Klage scheuen, ist Zeit, Geld und die Befürchtung sich durch eine Klage mit der Universität schlecht zu stellen. Es gibt jedoch gute Gründe sein Traumstudium nicht aufzugeben und ebenso gute juristische Argumente sein Recht auf einen Studienplatz einzuklagen.

Eine Studienplatzklage verläuft etappenweise. Als Erstes muss ein Kapazitätsantrag gestellt werden. Hierfür benötigt man noch keinen Fachanwalt, das heißt diese Kosten kann sich der Studienanfänger sparen. Bei Antragsstellung argumentiert der Studierende, dass eigentlich genug Studienplätze vorhanden sind, die Hochschule jedoch ihre Kapazitäten nicht effektiv ausnutzt. Anschließend muss ein Eilantrag beim Verwaltungsgericht gestellt werden. Wer Glück hat, dem wird bereits nach diesem Antrag ein Platz angeboten. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 180 Euro. Lehnt die Hochschule den Antrag ab, ist ein Anwalt unerlässlich.

Richtige Rechtsschutzversicherung hilft Zeit und Geld zu sparen

Da Anwalts- und Gerichtskosten von vielen Abiturienten nicht bezahlt werden können, ist es sehr hilfreich über eine private Rechtsschutzversicherung zu verfügen, die Studienplatzklagen bezahlt. Bei Antragsstellung und Klage sind stets Form und Frist genau einzuhalten. Es gibt zwar nur wenige Versicherungen, die eine solche Leistung anbieten - aber es gibt sie.

Wichtig ist darauf zu achten ob die Assekuranz eine Wartezeit beinhaltet - diese schließt aus, dass die Rechtsschutzversicherung in einem bestimmten Zeitraum nach Abschluss der Police die Kosten für einen Prozess übernimmt. Bei CHECK24 können Sie sich umfassend über Rechtschutzversicherungen informieren (Miet-, Berufs-, Verkehrsrechtsschutz). Und mit dem kostenlosen Rechtsschutzversicherung Vergleich von CHECK24 findet jeder einen passenden und günstigen Rechtsschutz.

(mt)

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