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Streit um Kita-Platz: Die Rechtsschutzversicherung verhilft Ihnen zu Ihrem Recht

20.09.2012 - 08:00

Anlässlich des Weltkindertags am 20. September werden die Rechte von Kindern vielerorts besonders in den Fokus des Interesses gerückt. Ein Thema, das in Deutschland immer wieder Stoff für Diskussionen liefert, ist das knappe Betreuungsangebot für Kinder. 

Laut einer Schätzung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fehlen derzeit rund 130.000 freie Plätze in deutschen Kindertagesstätten (kurz: Kitas). Wie unter anderem dem Internetauftritt der WELT zu entnehmen ist, soll ab August kommenden Jahres jedes Kind im Alter von ein bis drei Jahren einen Rechtsanspruch auf Betreuung haben.

Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) zufolge haben Eltern die Möglichkeit, ihren Anspruch auf eine Kindertagesbetreuung über den Rechtsweg einzufordern. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass eine Bewerbung auf einen Platz in einer Kindertagesstätte bereits abgelehnt wurde und dass auch ein Widerspruch beim Jugendamt erfolglos geblieben ist.

Allerdings müssen Eltern unter Umständen selbst bei einer erfolgreichen Klage damit rechnen, keinen Kita-Platz für ihren Sprössling zu erhalten, falls bis dahin nach wie vor nicht genügend freie Plätze verfügbar sind.

Alternativen bei der Kinderbetreuung mitunter unvermeidbar

In einem solchen Fall sind Eltern darauf angewiesen, bei der Betreuung ihres Kindes auf Alternativen zurückzugreifen. Doch nicht jede Familie hat den Vorteil, dass die Oma oder der Opa gleich um die Ecke wohnt und sich tagsüber um das Enkelkind kümmern kann.

Folglich bleibt manchen Eltern nur die Wahl einer anderen ─ meist recht kostspieligen ─ Betreuungslösung, zum Beispiel die Anstellung einer Tagesmutter. Wissenswert ist hierbei, dass die entsprechenden Mehrkosten, die für eine solche Kinderbetreuung anfallen, über eine Schadensersatzklage beim zuständigen Verwaltungsgericht zurückgefordert werden können.

Wie genau der Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung in der Praxis geregelt ist, kann jedoch von Bundesland zu Bundesland variieren. So müssen Eltern für einen freien Kita-Platz unter Umständen längere Fahrtwege oder die Aufnahme in eine Warteliste in Kauf nehmen.

Erst wenn auch diese Hürden nicht zu einem Betreuungsplatz für das Kind führen, können die Eltern eine monetäre Entschädigung vor Gericht durchsetzen. Daher sollten sich betroffene Erziehungsberechtigte frühzeitig und gründlich darüber informieren, welche konkreten Richtlinien für den eigenen Fall gelten.

Rechtsschutzversicherung als sinnvolle Investition für den Ernstfall

Ein Rechtsstreit um einen grundsätzlich gesetzlich festgeschriebenen Kita-Platz kann langwierig und vor allem teuer sein. Daher empfiehlt es sich für Eltern, frühzeitig eine private Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Diese kommt im Ernstfall für die anfallenden Gerichts- und Anwaltskosten auf.

Mit dem kostenlosen und unverbindlichen CHECK24 Rechtsschutzvergleich finden Sie blitzschnell und unkompliziert eine günstige und auf Ihren Versicherungsbedarf abgestimmte Rechtsschutzversicherung.

(kro)

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