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Aktionstag: "Mobil ohne Auto" - aber vorsichtig und mit passendem Versicherungsschutz

17.06.2013 - 16:30

Kommenden Sonntag ist es wieder so weit. Für den 15. Aktionstag „Mobil ohne Auto“ werden ganze Straßen – teilweise auch Autobahnen – für motorisierte Vehikel gesperrt, um Platz zu machen für Fußgänger, Skater, Fahrradfahrer – sprich: für alle, die umweltfreundlich mobil sein wollen. Auch wenn sich in diesem Jahr nur wenige deutsche Großstädte an dem verkehrspolitischen Aktionstag mit Fahrrad-Sternfahrten beteiligen, finden in vielen Landkreisen und Gemeinden interessante Veranstaltungen statt. Bürgerinitiativen, Umwelt- und Fahrradverbände wollen darauf aufmerksam machen, dass Mobilität auch ohne Auto und somit umweltschonend möglich ist. Dem Fahrrad kommt dabei eine besondere Rolle zu.

Das Fahrradfahren erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Um den Bereich Fahrradnutzung zu untersuchen, hat das Marktforschungsinstitut Research Now 1001 Personen (50 Prozent Männer und 50 Prozent Frauen) im Alter von 16 und 65 Jahren befragt. Dabei zeigte sich, welchen herausragenden Stellenwert das Fahrrad als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel einnimmt. Der Umfrage zufolge ist das Radfahren die beliebteste Outdoor-Sportart der deutschen Bürger. Im Durchschnitt fährt jeder Bürger pro Woche bis zu 50 Kilometer mit dem Rad. 86 Prozent der Befragten gaben an, sie würden aus gesundheitlichen Gründen das Rad nutzen; 62 Prozent fahren Rad, weil es ökologisch ist. Auf dem Land lassen sechs Prozent der Bürger ihr Auto stehen, um mit dem Rad zu fahren. In der Stadt sind es sogar 13 Prozent, die den Drahtesel als Autoersatz nutzen.

Wenn es um Kurzstrecken geht, ist das Rad das beliebteste Verkehrsmittel. Knapp mehr als die Hälfte fährt beispielsweise zum Einkaufen, ins Museum oder Kino mit dem Fahrrad. Interessant ist auch die Frage, warum viele Menschen noch nicht umgestiegen sind. Mehr als ein Drittel hält das Wetter davon ab, 23 Prozent ist es schlicht zu anstrengend und für 22 Prozent sind die Radwege zu unsicher. Verkehrssicherheit ist ein wichtiges Thema für die Menschen. Über die Hälfte der Befragten mahnt ein Mehr an gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr an, sodass Rad fahren noch sicherer wird. Mehrheitlich werden durchgängige und von Straßen getrennte Fahrradwege gefordert.

Sicherheit im Straßenverkehr

Es sind wohl auch Unfallzahlen, wie sie das Statistische Bundesamt quartalsweise veröffentlicht, die viele Menschen davon abhalten, vom Auto aufs Rad umzusteigen. Aus der kürzlich veröffentlichten Studie zu Straßenverkehrsunfällen im ersten Quartal 2013 geht hervor, dass die Gesamtzahl der Unfälle im Vergleich zum Vorjahreszeitrum (1. Quartal 2012) erfreulicherweise um 1,4 Prozent gesunken ist. Dennoch kamen bei Verkehrsunfällen insgesamt 619 Personen ums Leben und 68.800 Menschen wurden verletzt. Insgesamt registrierte die Polizei im ersten Quartal 2013 rund 556.200 Unfälle. Bei 52.400 kam es zu Personenschäden und bei rund 503.700 zu Sachschäden.

Ein Verzicht an der Teilnahme am Straßenverkehr – sei es per öffentlichem Personennahverkehr, Kraftrad, Auto, oder Fahrrad - ist kaum möglich. Schließlich ist Mobilität in der heutigen Gesellschaft absolut notwendig. Um sich vor den Gefahren des Straßenverkehrs zu schützen, bleibt jedem Teilnehmer nur zweierlei: Sicherheits- und Verkehrsregeln sorgfältig beachten und eine Versicherung abschließen, die einem im Schadensfall zur Seite steht.

Versicherungen für Teilnehmer des Straßenverkehrs

Jeder, der sich rücksichtsvoll und regelkonform auf den Straßen, Geh- und Radwegen bewegt, hat bereits den Grundstein gelegt, um nach besten Möglichkeiten sicher durch den öffentlichen Verkehr zu gelangen. Da man jedoch auf die Achtsamkeit und Sorgfältigkeit seiner Mitmenschen angewiesen ist, sollte man vorsorgen und einen passenden Versicherungsschutz abschließen. Um sich gegen Unfallschäden zu versichern, bietet sich eine private Unfallversicherung an. Sollten Sie einen dauerhaften Personenschaden erleiden, zahlt Ihnen die Versicherung je nach Invaliditätsgrad einen Geldbetrag aus.

Kommt es nach einem Unfall zu Streitigkeiten und Sie müssen durch ein Gerichtsfahren Ihre Rechte verteidigen und wahren, ist es sehr hilfreich, wenn Sie eine Verkehrsrechtsschutzversicherung an Ihrer Seite wissen. Ein Verkehrsrechtsschutz übernimmt im Versicherungsfall sämtliche Prozesskosten bis zur vereinbarten Versicherungssumme. Gerade im Falle eines Straßenverkehrsunfalls können schwere Personen- und Sachschäden enorm hohe Kosten verursachen. Daher ist es wichtig, neben einer Verkehrsrechtsschutzversicherung auch eine leistungsstarke Privathaftpflicht abgeschlossen zu haben.

Ein Verkehrsrechtsschutz ist stets wirksam, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen – sei es als Fußgänger, Auto-, Motorrad- oder Fahrradfahrer. Um leistungsstarke und günstige Versicherungen zu finden und abzuschließen, empfehlen wir Ihnen, bei CHECK24 kostenlos und unverbindlich einen Versicherungsvergleich durchzuführen. Sollten Sie Fragen haben, können Sie kostenfrei unseren Beratungs- und Informationsservice nutzen. Die richtige Versicherung schützt  Sie natürlich nicht vor einem Unfall, jedoch vor den finanziellen Kosten, die im Zusammenhang damit entstehen können.

(mtr)

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