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Facebook im Büro: Was Arbeitnehmer bei sozialen Netzwerken beachten sollten

23.01.2014 - 18:00

Soziale Netzwerke sind beliebt und gehören für viele Menschen fest zum Alltag dazu. Manche Arbeitnehmer sind mittlerweile sogar im Auftrag ihres Unternehmers bei Twitter und Co. unterwegs - Berufliches und Privates kann sich dabei leicht vermischen. Wir verraten Ihnen, was Sie im Büro bei der Nutzung sozialer Netzwerke beachten sollten.

Viele Unternehmen stellen inzwischen Mitarbeiter ein, die größtenteils oder ausschließlich damit beschäftigt sind, im Namen der Firma in sozialen Netzwerken zu kommunizieren – häufig auch mit Kunden oder anderen Unternehmen. Die Regeln für die berufliche Nutzung sind meist klar definiert, zum Beispiel haben manche Konzerne eigene „Social Media Guides“ erstellt. Doch wie sieht es mit der privaten Nutzung aus?

Die Versuchung ist groß, zwischen zwei beruflichen „Posts“  bei Facebook mal eben die frisch hochgeladenen Urlaubsfotos eines Freundes anzuschauen oder auf eine Nachricht zur Abendplanung zu antworten. Erlaubt der Arbeitgeber die private Internetnutzung am Arbeitsplatz, ist dies kein Problem.

Erlaubnis der privaten Nutzung: Chef darf nicht rumschnüffeln

Der Chef muss sich in diesem Fall sowohl an das Datenschutz- als auch das Telekommunikationsgesetz halten. Das heißt, er darf die Internetaktivitäten von Mitarbeitern und ihre von der Arbeitsadresse gesendeten E-Mails nicht kontrollieren. Die einzige Ausnahme: Es besteht der Verdacht auf strafbare Handlungen eines Angestellten.

Gilt laut Arbeitsvertrag oder Betriebsvereinbarung hingegen ein generelles privates Nutzungsverbot des Internets, darf Ihr Chef nicht nur Ihre Verbindungsdaten, sondern wenigstens stichprobenartig auch Ihre E-Mails und besuchten Webseiten kontrollieren. Stellt sich dabei heraus, dass Sie häufiger privat bei Google+ oder anderen sozialen Netzwerken unterwegs sind, müssen Sie mit einer Abmahnung und unter Umständen sogar mit einer Kündigung rechnen.

Handyverbot im Büro gilt auch für die Nutzung sozialer Netzwerke

Gleiches gilt für die Handynutzung am Arbeitsplatz: Hat Ihr Vorgesetzter diese verboten, bezieht sich das nicht nur auf das Telefonieren und Schreiben von SMS, sondern auch die Nutzung von Facebook und Co. Halten Sie sich nicht daran und werden erwischt, müssen Sie ebenfalls mit den obigen Konsequenzen rechnen.

Aber auch in Ihrer Freizeit sollten Sie aufpassen, was Sie online von sich geben. Äußern Sie sich in einem sozialen Netzwerk kritisch über Ihren Chef, den doofen Kollegen, nervige Kunden oder plaudern Sie gar Firmeninterna aus, müssen Sie ebenfalls mit einer Abmahnung rechnen. Im schlimmsten Fall droht Ihnen auch hier die Kündigung.

Mit einer Rechtsschutzversicherung für den Ernstfall absichern

Finden Sie, dass Sie zu Unrecht abgemahnt beziehungsweise gekündigt wurden? Oder haben Sie sonstige Streitigkeiten mit Ihrem Vorgesetzten oder einem Kollegen? Wenn es hart auf hart kommt und der Gang vor Gericht unvermeidbar ist, stärkt Ihnen eine leistungsstarke Rechtsschutzversicherung juristisch und finanziell den Rücken.

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(kro)

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