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Studie: 95 Prozent der Deutschen wollen sich neue Möbel leisten

18.09.2015 - 10:00

Nahezu jeder Deutsche plant laut der Befragung „Wohnen und Leben 2015“ der Creditplus Bank den Kauf neuer Einrichtung. Jeder Zweite möchte in den kommenden zwölf Monaten mehr als 600 Euro für Möbel ausgeben. Ganz oben auf der Wunschliste stehen Wohnzimmer- und Schlafzimmermöbel. Bei der Finanzierung ihrer Einrichtungswünsche sollten Verbraucher genau hinschauen.

So möchte sich ein Drittel der insgesamt 1.007 befragten Bundesbürger ab 18 Jahren Möbel für das Wohnzimmer anschaffen, 18 Prozent für das Schlafzimmer, zehn Prozent planen eine neue Kücheneinrichtung zu kaufen sowie je acht Prozent den Möbelkauf für Badezimmer und Büro.

Fast ein Drittel der Umfrageteilnehmer möchte in den nächsten zwölf Monaten bis zu 400 Euro für Möbel ausgeben, weitere 34 Prozent planen 400 bis unter 1.000 Euro für neue Einrichtung ein, noch 18 Prozent wollen sich für 1.000 bis 2.000 Euro Möbel kaufen. 13 Prozent der Befragten wollen mehr als 2.000 Euro in neue Einrichtung investieren.

Paar träumt von neuer Einrichtung
Vorfreude ist die schönste Freude: Viele Deutsche wollen sich in nächster Zeit neue Möbel anschaffen.

Luxusküche ganz oben auf der Wunschliste

Wenn er die freie Auswahl und genug Geld hätte, würde sich jeder fünfte Bundesbürger ein hochwertiges Bett anschaffen, 13 Prozent können sich in diesem Fall den Kauf einer modernen, teuren Küche mit Einbaugeräten vorstellen. Den Wunsch nach einem Kamin oder Ofen würden sich neun Prozent erfüllen. Je acht Prozent wünschen sich einen Whirlpool, eine große freistehende Badewanne oder einen begehbaren Kleiderschrank.

Auch wenn das passende Kleingeld grade fehlt, muss nicht jeder Einrichtungswunsch unerfüllt bleiben. Viele Möbelhäuser bieten ihren Kunden sogar eigene Finanzierungsmöglichkeiten an. Wer eine solche Ratenzahlung in Anspruch nehmen möchte, sollte allerdings genau auf die Konditionen achten. Oft ist ein Ratenkredit günstiger als die Finanzierung vom Einrichtungshaus.

Vorsicht bei Null-Prozent-Finanzierungen

Viele Möbelhäuser werben aggressiv mit ihren Finanzierungsangeboten. Zum Teil werden sogenannte Null-Prozent-Finanzierungen angeboten, also Kredite, für die laut Werbeversprechen keine Zinsen anfallen. Hier sollten Verbraucher besonders genau hinsehen, denn häufig verbirgt sich hinter solchen scheinbaren Gratisfinanzierungen ein teurer Ratenkredit. Oft werden gemeinsam mit der Null-Prozent-Finanzierung Restschuldversicherungen oder Kreditkarten vertrieben, durch die zusätzliche Kosten entstehen. In vielen Fällen gelten Null-Prozent-Finanzierungen zudem nur für kurze Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten. Ist die Einrichtung danach noch nicht abbezahlt, fallen für bei der Rückzahlung des Restbetrags hohe Zinsen an.

Null-Prozent-Finanzierungen werden darüber hinaus häufig nur für einen bestimmten Aktionszeitraum angeboten. Ein Blick auf die Finanzierungskonditionen einiger großer Möbelhäuser zeigt, dass für den Kauf auf Raten üblicherweise Effektivzinsen zwischen sieben und 15 Prozent anfallen – Zinsen in dieser Höhe verlangen Banken zum Teil noch nicht einmal für die Überziehung des Girokontos.

Alternative: Kredite für Einrichtung zu niedrigen Zinsen

Bevor Verbraucher sich für eine solche Finanzierung entscheiden, lohnt es sich, Alternativangebote einzuholen. Einen schnellen Überblick über aktuelle Kreditkonditionen liefert unser kostenloser Online-Kreditvergleich. Dafür müssen lediglich die Kosten für die Einrichtung, die gewünschte monatliche Rückzahlungsrate sowie die Verwendung Einrichtung/Möbel in den Vergleichsrechner eingegeben werden. Aufgrund der sehr niedrigen Kreditzinsen sind Ratenkredite aktuell günstig wie lange nicht: Kredite für Möbel und Einrichtung erhalten Kunden über CHECK24 derzeit schon ab einem Effektivzins von 0,55 Prozent*. Wer sich 1.500 Euro leiht und das Geld über 36 Monate tilgt, zahlt bei diesem Zinssatz während der gesamten Laufzeit nur knapp 13 Euro Zinsen.

Übrigens: Einrichtung und Möbelkauf zählen zu den zehn beliebtesten Kreditverwendungen bei CHECK24, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie ergab. Kunden, die sich für einen Kredit für Möbel entscheiden, investieren dabei meist etwas mehr in ihre neue Einrichtung: So nahmen Kreditnehmer in 2014 über das Vergleichsportal für diesen Verwendungszweck durchschnittlich 7.411 Euro auf.

(hd)


* Kreditsumme 1.500 €, Laufzeit 36 Monate, Effektivzins 0,55 % p.a., Sollzins 0,55 % p.a., Gesamtkreditbetrag 1.512,72 €. Dies entspricht dem repr. Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV.

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