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In drei Schritten zur einfachen Dispo-Umschuldung (3)

20.11.2014 - 10:00

Wer einmal erkannt hat, welches Sparpotential bei der Umschuldung des teuren Dispokredites auf einen normalen Ratenkredit erzielt werden kann, will die teure Schuldenlast am liebsten direkt loswerden. Das Tolle: Die Ablösung der Giroüberziehung auf einen normalen Ratenkredit ist in nur drei einfachen Schritten erledigt - wir erklären wie Sie schnell und unkompliziert viel Geld sparen können.

Der erste Schritt zu einer erfolgreichen und vorteilhaften Ablösung der bestehenden Disposchulden ist eine gründliche Bestandsaufnahme. Finden Sie zunächst heraus, um wie viele Euro Sie ihr Girokonto aktuell im Minus führen.

1. Kreditbedarf für die Umschuldung ermitteln

Durch die Dispoablösung einfach Geld sparen!
Um den genauen Kreditbedarf zu ermitteln, überprüfen Sie einfach ihren letzten Kontoauszug. Exakt der Betrag, den Sie der Bank aktuell schulden, muss als Kreditbetrag für den Ausgleich des Girokontos aufgenommen werden.

Übrigens: Einige Banken bieten ihren Kunden bei der Ablösung alter Verbindlichkeiten zudem an, einen sogenannten Baranteil aufzunehmen. In diesem Fall kann der Kunde einerseits den benötigten Geldbetrag für den Dispoausgleich und darüber hinaus noch zusätzliches Kapital von der Bank leihen.

Sollten Sie zudem in der nahen Zukunft eine größere Anschaffung planen, ist es sinnvoll, diese Ausgabe direkt in den benötigten Darlehensbetrag einzurechnen. Auf diese Weise können Sie die Ausgabe ebenfalls günstig über den Umschuldungskredit finanzieren und riskieren nicht, das Girokonto direkt wieder zu überziehen.

2. Aktuelle Konditionen über Umschuldungsvergleich ermitteln

Über den kostenlosen CHECK24-Kreditvergleich können Sie bequem und schnell prüfen, welche Konditionen eine Bank für ihren Wunschkredit verlangt. Geben Sie hierzu in den unabhängigen Kreditrechner den benötigten Geldbetrag und die angestrebte Laufzeit ein.

Bedenken Sie bei der Wahl der Laufzeit unbedingt, wie viel Geld Sie pro Monat bequem für die Rückzahlung des Umschuldungsdarlehens aufbringen können. Die Rate sollte keinesfalls so hoch angesetzt sein, dass Sie möglicherweise in Zahlungsschwierigkeiten kommen. Bei einer zu niedrigen Tilgungsrate für das Darlehen verlängert sich dessen Laufzeit hingegen unnötig. Durch die längere Laufzeit zahlt der Kunde mehr Kreditkosten als eigentlich nötig und die Ersparnis der Dispo-Umschuldung reduziert sich folglich.

Sehr einfach, schnell und unkompliziert finden Sie ihre persönlich passende Monatsrate über den kostenlosen CHECK24-Haushaltsrechner: Geben Sie hier Ihre regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben ein – schon wissen Sie, wie hoch die maximale Tilgungsrate und wie lange daher die Laufzeit Ihres Umschuldungskredites optimalerweise sein sollte.

3. Kredit beantragen und Dispo ablösen

Für eine erfolgreiche Beantragung des Ablösekredites ist es notwendig, im Kreditantrag deutlich anzugeben, dass das Darlehen für den Ausgleich der bestehenden Kontoüberziehung verwendet werden soll. Nur dann berücksichtigt die Bank in der Kreditprüfung, dass eine bestehende Bankschuld abgelöst werden soll und Sie sich nicht weiter verschulden möchten – dies kann Ihre Bonität deutlich verbessern.

Anders als bei der Aufnahme eines Kredites für die Umschuldung eines Ratendarlehens übernimmt die Bank bei der Dispoablösung den Ausgleich für den Kunden oft nicht. Bei der Umschuldung eines Ratenkredites gibt der Darlehensnehmer der neuen Bank die Einwilligung, den offenen Geldbetrag auszugleichen. Bei der Ablösung eines Dispokredites zahlt die Bank dem Kunden den beantragten Kreditbetrag nur aus – den Ausgleich der Kontoüberziehung muss der Kunde in diesem Fall selbst vornehmen.

Stimmt die Bank dem Kredit für den Ausgleich des Dispo zu, zahlt das Institut den benötigten Geldbetrag auf ein angegebenes Konto oder auf einem speziellen Kreditkonto aus. Für den Ausgleich des Dispokredites muss der Darlehensnehmer den Geldbetrag dann einfach zum entsprechenden Girokonto überwiesen werden, um die Kontoüberziehung auszugleichen und das einfache Sparen zu beginnen.

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(as)

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