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Urlaub auf Pump: Ist ein Kredit für die schönste Zeit des Jahres geeignet?

17.03.2013 - 13:00

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres: Viele Verbraucher arbeiten das ganze Jahr darauf hin, um für zwei oder drei Wochen im Jahr die Seele baumeln zu lassen und sich zu erholen. Die freien Tage lassen sich die Meisten auch viel kosten: Laut Statista gaben die Deutschen 2011 durchschnittlich 3.802 Euro für Fernreisen aus. Für Fahrten ins europäische Ausland legten sie im Mittel 1.920 Euro auf den Tisch und für einen Deutschlandurlaub 1.172 Euro. Doch was wenn das Geld fehlt, um sich ein paar schöne Tage zu machen? Ist ein Kredit eine Alternative?

Prinzipiell können sich Verbraucher mit einem Ratenkredit jeden Wunsch erfüllen, da sie in der Regel ohne einen festen Verwendungszweck vergeben werden. Demnach steht dem Urlaub auf Pump eigentlich nichts im Wege – wäre da nicht das schlechte Gewissen, das sich regt. Vielen wird es sicherlich nicht leicht fallen, sich am Strand zu entspannen oder die Abenteuerreise zu genießen. Der Gedanke an die bevorstehende Rückzahlung des Urlaubskredits kann die Freude erheblich trüben.

Was gegen einen Urlaubskredit spricht

Die Kosten einer ausgedehnten Reise können es in sich haben. So verlockend die Fremdfinanzierung auch ist, sollten Verbraucher nicht leichtfertig dazu verlocken lassen. Denn bei einem Urlaub gibt es keinen materiellen Gegenwert: Wenn ein Auto finanziert wird, kann der Schuldner das Fahrzeug gegebenenfalls wieder verkaufen. Bei einem Urlaub ist das nicht der Fall. Der Wert, den Verbraucher erhalten, ist der Entspannungsfaktor. Allerdings hält dieser meist nur für wenige Monate an. Wer sich für einen Reisekredit entscheidet, sollte daher eine entsprechend kurze Laufzeit wählen. Zwischen einem und eineinhalb Jahren sollte diese betragen. Denn: Im Folgejahr steht garantiert der nächste längere Urlaub an, der bestimmt auch nicht billig wird.

Verbraucher sollten auch bedenken, wie sie sich dabei fühlen, einen Kredit für den eigenen Urlaub aufgenommen zu haben. Wer bereits im Vorfeld weiß, dass er sich bei dem Gedanken an die Rückzahlung nicht erholen kann, sollte darauf verzichten. Auch Personen, die finanziell nicht sehr gut dastehen, sollten nur mit Bedacht zu diesem Mittel greifen: Gegebenenfalls könnte das Geld zu einem späteren Zeitpunkt besser benötigt werden, etwa wenn die Waschmaschine streikt oder eine dringende Reparatur am Pkw ansteht.

Reisekredite haben auch Vorteile

Den Urlaub mit einem Kredit zu finanzieren, muss nicht nur Nachteile mit sich bringen. Denn viele Reisen lohnen sich besonders in bestimmten Lebensabschnitten. Ein romantischer Trip nach Paris, der Stadt der Liebe, ist am schönsten, bevor der Nachwuchs da ist. Auch eine Abenteuerreise bereitet in den 20ern wahrscheinlich den meisten Spaß.

Was auch dafür spricht: zurzeit sind die Zinsen so günstig wie schon seit Jahren nicht mehr. Das zeigt ein Blick in den Kreditvergleich: Ein günstiger Zinssatz verringert die finanzielle Belastung enorm. Zwar bieten auch Reiseveranstalter Finanzierungen an, diese können jedoch im Vergleich zu Bankkrediten ziemlich kostspielig sein. Über CHECK24 können Verbraucher dagegen einen Ratenkredit für eine Summe von 3.000 Euro und einer Laufzeit von zwölf Monaten bereits ab einem Festzins von 2,89 Prozent im Jahr* abschließen.

Ein solcher Kleinkredit ist immer noch besser, als die Kreditkarte zu belasten oder das Girokonto zu überziehen und den Dispo zu belasten. Verfügt die Kreditkarte über einen revolvierenden Kredit, können bis zu 20 Prozent Zinsen fällig werden, für den Dispokredit fallen im Schnitt elf Prozent Zinsen an. Ein Urlaubskredit kann demnach eine gute Alternative sein – jeder muss aber mit sich ausmachen, ob er das richtige ist.

*Repräsentatives Beispiel der Santander Consumer Bank nach §6a Abs. 3 PangV: Kreditsumme 3.000 Euro, Laufzeit 12 Monate, gebundener Sollzins 2,85%, effektiver Jahreszins 2,89% p.a., keine Bearbeitungsgebühr.

(sb)

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