0800 - 24 24 123
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Lange Laufzeiten erhöhen die Zinsen von Ratenkrediten

23.01.2013 - 18:01

Wer einen Ratenkredit aufnimmt, sollte eine Ratenhöhe wählen, die er problemlos aufbringen kann. Dabei sollte aber beachtet werden, dass die Gesamtkosten maßgeblich durch die Höhe der Kreditsumme und der Laufzeit beeinflusst werden. Verbraucher erfahren im Folgenden, wie sie die Gesamtkosten der Finanzierung drücken können und wer aktuell günstige Kreditzinsen im Angebot hat.

Verbraucher, die einen Ratenkredit aufnehmen wollen, sollten die Gesamtkosten im Auge behalten. Beeinflusst werden diese vor allem vom effektiven Jahreszins und der Restschuldversicherung, die Schuldner auf Wunsch abschließen können.

Bei den meisten Banken ist der Jahreseffektivzins bonitätsabhängig – die Höhe der Zinsen orientiert sich demnach an der Bonität des Kunden. Doch auch die Laufzeit wirkt sich entscheidend auf die Zinshöhe aus. So steigt die Belastung eines Darlehensnehmers mit der Rückzahlungsdauer. Vor diesem Hintergrund ist es deshalb ratsam, nach Möglichkeit eine kurze Laufzeit zu wählen. Dennoch sollte die Vertragsdauer so gewählt werden, dass der Kredit problemlos zurückgezahlt werden kann.

Lange Laufzeiten erhöhen die Gesamtkosten des Kredits

Wie sehr eine lange Laufzeit den Ratenkredit verteuert, finden Verbraucher im Kreditvergleich von CHECK24 heraus. Dazu geben sie die Summe und die gewünschte Vertragslaufzeit ein. Die Höhe der Gesamtbelastung kann im repräsentativen Beispiel überprüft werden, das die Durchschnittskosten von zwei Dritteln der Kreditnehmer anzeigt.

Am Beispiel der SKG Bank wird der Anstieg der finanziellen Belastung in Folge einer längeren Vertragsdauer deutlich: Bei einem Kreditbetrag in Höhe von 20.000 Euro wird bei einer Laufzeit von 48 Monaten ein Zinssatz von durchschnittlich 4,95 Prozent effektiv in Rechnung gestellt. Die Gesamtkosten der Finanzierung liegen dann bei 22.039,10 Euro*. Bei einer Laufzeit von 72 Monaten steigt der Jahreseffektivzins dagegen im Schnitt auf 6,4 Prozent, was einer Gesamtbelastung von 24.014,51 Euro entspricht**.

Die richtige Kreditlaufzeit wählen

Um Zahlungsschwierigkeiten bereits im Vorfeld vorzubeugen, muss die richtige Laufzeit gewählt werden. Dann sind auch die monatlichen Zahlungen leichter zu verkraften. Mit Hilfe einer Haushaltsrechnung ermitteln Verbraucher die Summe, die sie monatlich zur Tilgung aufbringen können. In die Rechnung sollten alle Einnahmen und Ausgaben einfließen. Demnach sind neben dem Gehalt auch andere Nebeneinkünfte und Geldeingänge wie etwa Unterhaltsansprüche, Kindergeld und Zinseinnahmen hinzuzurechnen.

Zu den Ausgaben gehören neben der Miete und den Nebenkosten unter anderem auch bestehende Versicherungen, Unterhaltszahlungen, regelmäßige Kosten für das Auto, Kreditkarten etc. Außerdem sollte zusätzlich noch ein Pauschalbetrag von den Einnahmen abgezogen werden. Dieser ist für Ausgaben vorgesehen, die im Vorfeld nicht kalkuliert werden können. Dazu können Reparaturen, neue Kleidung oder ähnliches zählen. Mit dem errechneten Betrag finden Verbraucher schnell die passende Laufzeit für den Ratenkredit heraus und können die optimalen Rahmenbedingungen für die Finanzierung schaffen.

* Repräsentatives Beispiel der SKG Bank: Kreditbetrag: 20.000 Euro, Laufzeit: 48 Monate, gebundener Sollzins: 4,84 %, effektiver Jahreszins: 4,95 % (Quelle: CHECK24, Stand 23.01.2013) **Repräsentatives Beispiel der SKG Bank: Kreditbetrag: 20.000 Euro, Laufzeit: 72 Monate, gebundener Sollzins: 6,22 %, effektiver Jahreszins: 6,40 % (Quelle: CHECK24, Stand 23.01.2013)

(sb)

Weitere Artikel: