0800 - 24 24 123 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Private Krankenversicherung: Versicherungspflichtgrenze wurde erhöht

03.01.2013 - 15:46

Zum Jahresbeginn treten in der Regel eine Vielzahl gesetzlicher Neuerungen in Kraft – so auch im Jahr 2013. In manchen Bereichen müssen jährlich Änderungen vorgenommen werden. Beispielsweise wird für jedes Jahr die Versicherungspflichtgrenze (auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt) neu bestimmt. Diese Grenze legt fest, ab wann ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer in Deutschland von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht befreit ist.

Prinzipiell sind alle Personen, die einer nicht selbstständigen Erwerbstätigkeit nachgehen, sozialversicherungspflichtig. Das heißt, Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, einen bestimmten Prozentsatz des Gehalts an die gesetzliche Krankenkasse zu überweisen. Wenn das Jahresbruttogehalt eines Arbeitnehmers die Versicherungspflichtgrenze regelmäßig überschreitet, steht es ihm frei, von der gesetzlichen zu einer privaten Krankenversicherung (PKV) zu wechseln.

Versicherungspflichtgrenze für das Jahr 2013

Die Versicherungspflichtgrenze lag im Jahr 2012 bei 50.850 Euro brutto. Jeder, der im Jahr mehr als diese Summe verdiente, war berechtigt, sich über eine private Krankenversicherung zu versichern. Da normalerweise im Durchschnitt die Bruttolöhne und -gehälter jährlich angehoben werden, muss der Gesetzgeber die Versicherungspflichtgrenze jedes Jahr erhöhen. Seit dem 1. Januar 2013 liegt die Grenze bei 52.200 Euro. Wer nun im laufenden Jahr mehr als diesen Betrag verdient, kann bei der gesetzlichen Krankenkasse einen Antrag auf Befreiung stellen.

 

Viele Menschen wechseln in die private Krankenversicherung, weil dadurch eine individualisierte und privilegierte medizinische Versorgung möglich ist. Private Krankenversicherungen bieten eine Vielzahl von  Zusatzleistungen an, die gesetzliche Kassenpatienten nicht oder nur gegen eine Zahlung aus eigener Tasche erhalten. Der Krankenschutz der PKV kann sehr stark auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Da es beim Leistungsumfang und den Beiträgen große Unterschiede gibt, lohnt es sich, einen Versicherungsvergleich durchzuführen.

Private Krankenversicherungen bieten unterschiedliche Leistungen an

Die Beitragshöhe bei einer privaten Krankenversicherung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine wesentliche Rolle spielen das Alter und die Berufsgruppe, der man angehört. Indem der Versicherte die Versicherungsleistungen und die Selbstbeteiligung individuell wählen kann, hat er die Möglichkeit, die Höhe des Versicherungsbeitrags mitzubestimmen. Auf diese Weise kann jeder den Versicherungsschutz auf seine persönliche Situation und Bedürfnisse zuschneiden.

 

Da es eine Vielzahl von privaten Krankenversicherern gibt, erscheint ein individueller Preis-Leistungsvergleich oft sehr mühsam und zeitaufwendig – doch der Schein trügt! CHECK24 vergleicht für Sie Angebote von über 30 verschiedenen Assekuranzen. Sie müssen im Versicherungsrechner nur einige persönliche und versicherungsrelevante Angaben machen, daraufhin lässt CHECK24 Ihnen eine individuelle Vergleichsanalyse zukommen. Der Vergleichsservice ist für Sie absolut diskret, kostenlos und unverbindlich. Durch den Vergleich ist eine Beitragsersparnis von bis zu 50 Prozent möglich. Einfacher, preiswerter und schneller ist ein Vergleich der verschiedenen Krankenversicherungen kaum möglich.

(mtr)

Weitere Artikel: