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Rechnung, Paypal, Kreditkarte: die beliebtesten Zahlungsmethoden im Internet

11.04.2013 - 14:44

Der Online-Handel boomt: Beinahe jeder deutsche Internetnutzer hat schon einmal etwas im Web bestellt und sich dabei den Weg ins Ladengeschäft gespart. Die Entscheidung für einen bestimmten Shop fällt dabei häufig aufgrund von schneller Lieferung und hochwertigem Service - niemand möchte wochenlang auf sein Paket warten. Viele wählen ihren Lieblings-Anbieter jedoch anhand der Zahlungsmöglichkeiten aus, die sich maßgeblich auf die Sicherheit und den Komfort beim Online-Shopping auswirken.

Während der Kunde früher kaum eine Wahl hatte, auf welchem Weg er die bestellten Waren bezahlen wollte, verfügen die meisten Online-Shops heute über ein wahres Arsenal an verschiedenen Zahlungsmethoden, um jedem Nutzer die für ihn beste und komfortabelste Möglichkeit bieten zu können.

Kauf auf Rechnung – sicher und beliebt

Ein großer Teil der Online-Shopper zahlt weiterhin am liebsten per Rechnung. In diesem Fall kann der Kunde den Eingang seiner Lieferung abwarten und die Ware prüfen, bevor er den beigelegten Rechnungsbetrag per Online-Banking oder Überweisungsträger bezahlt.

Das macht die Transaktion besonders sicher, erfordert jedoch die Aufmerksamkeit des Kunden, den Betrag rechtzeitig innerhalb der Zahlungsfrist zu überweisen – sonst flattert schnell die erste Mahnung in den Briefkasten. Zudem verlangen einige Online-Shops einen Aufschlag für die Zahlung per Rechnung, meist jedoch nur im niedrigen einstelligen Euro-Bereich.

Vorkasse und Nachnahme – Klassiker mit Haken

Diese grundlegenden Zahlungsmethoden bietet nahezu jeder Online-Händler an. Die Zahlung per Vorkasse ist für den Shop meist die sicherste Bezahlmethode. Der Kunde überweist den Betrag auf das Konto des Händlers, der die Ware im Gegenzug erst abschickt, wenn der Zahlungseingang bestätigt wurde. Für den Kunden dagegen besteht das Risiko, die Zahlung komplett zu verlieren – etwa wenn der Online-Shop sich als unseriös entpuppt.

Wer seine Rechnung per Nachnahme begleichen möchte, zahlt den fälligen Betrag bei Annahme der Sendung direkt an den Paketboten. Dafür erheben die Paketdienste einen Aufschlag – auch der Online-Shop kann eine weitere Gebühr verlangen. Dennoch kann eine Bestellung per Nachnahme lohnenswert sein: Für große Haushaltsgeräte wie aktuelle Waschmaschinen oder andere teure Produkte bieten viele Händler keinen Rechnungskauf an, wodurch Nachnahme zur besten Alternative wird.

Kreditkarte – komfortabel und schnell

Für einige Nutzer ist die Kreditkarte das primäre Zahlungsmittel fürs Online-Shopping. Der große Vorteil: Nach Eingabe der Kreditkartendaten inklusive Ablaufdatum und Prüfziffer erhält der Händler direkt die Bestätigung der Zahlung und kann die Ware direkt verschicken und muss nicht auf den Zahlungseingang warten.

Allerdings verlangen viele Online-Shops einen Zuschlag für die Zahlung per Kreditkarte, der meist prozentual anhand des Warenwerts berechnet wird. Dadurch können die zusätzlichen Kosten entsprechend hoch ausfallen – wahrscheinlich ein Grund dafür, dass laut einer Studie des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels nur elf Prozent diese Zahlungsmethode präferieren.

Elektronische Bezahlsysteme – die Zukunft der Online-Zahlung

Massiv auf dem Vormarsch sind dagegen die neuen elektronischen Bezahlsysteme: Der Studie zufolge werden mittlerweile 41 Prozent aller Transaktionen über diese Kanäle abgewickelt. Die beliebteste Variante kommt von Paypal. Der Kunde bezahlt dabei über ein virtuelles Konto mit eigener Kontonummer, ergänzt um Kreditkartenfunktionen. Dadurch wird das Angebot zu einer der komfortabelsten Möglichkeiten der elektronischen Zahlung. Weitere Informationen über die Sicherheit von Paypal bietet der Ratgeber auf techfacts.de.

Eine Sonderform der Vorkasse hört auf den Namen Sofortüberweisung: Der Kunde tätigt eine gewöhnliche Überweisung auf den Seiten des Anbieters, ist allerdings über verschiedene Wege gegen Datenmissbrauch geschützt. Anders als bei der klassischen Vorkasse erhält der Online-Shop jedoch eine Bestätigung vom Zahlungs-Dienstleister, dass der Vorgang abgeschlossen wurde. Die Wartezeit auf den Zahlungseingang entfällt dadurch – und der Kunde erhält seine Bestellung in der Regel früher.

(tki)

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