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Die neue Notebook-Generation - in den Fängen von Windows 8

05.11.2012 - 19:00

Seit Ende Oktober steht Windows 8 in den Läden – und damit auch die neue Benutzeroberfläche, mit der Microsoft den Brückenschlag zwischen klassischem Rechner und Tablet erreichen möchte. Windows 8 soll für beide Welten optimiert sein, doch selbst aktuelle Notebooks und Tablets nutzen die Möglichkeiten der Metro-Oberfläche mit ihrer Kacheloptik nicht vollends aus.

Nun ziehen die Hersteller nach und schicken eine wahre Flut von Geräten auf den Markt, die auf dem schmalen Grat zwischen Innovation und Kuriosum balancieren.

Tablet trifft Notebook – frei nach Asus

Mit den Transformer-Tablets scheint Asus frühzeitig den richtigen Riecher gehabt zu haben, wo die Reise hingeht. Zwar basieren die Hybridgeräte auf Android, die Bauweise mit Tastaturdock und der Funktionalität eines Netbooks ist jedoch prädestiniert für eine Nutzung mit Windows 8.

Samsung versucht sich mit dem Ativ Smart PC Pro an einem ähnlichen Gerät, wenn auch mit der umgekehrten Herangehensweise: Standardmäßig im Notebook-Betrieb, lässt sich der Bildschirm abnehmen und als Tablet nutzen.

Dass der Bildschirm nicht zwangsläufig aus dem Notebook entfernt werden muss, um ihn als Tablet zu nutzen, zeigen die neuen Hybriden von Dell und Lenovo. So lässt sich der Bildschirm des Dell XPS Duo im Rahmen um 180 Grad drehen. Wird das Notebook anschließend zugeklappt, liegt das Display außen und kann bequem per Touch-Bedienung verwendet werden. Das ist innovativ, aber mit rund 1.200 Euro ziemlich kostspielig.

Beim Lenovo Ideapad Yoga 13 dagegen ist der Name Programm: Das Ultrabook lässt sich vollständig verbiegen und umklappen. Dadurch verschwindet die Tastatur auf die Unterseite und lässt den Tablet-Funktionen freien Lauf. Allerdings hat die Wandlungsfähigkeit einmal mehr ihren Preis: Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei stolzen 1.300 Euro.

Das Riesen-Tablet fürs Wohnzimmer

Auch Sony will sich mit aller Macht die Vorherrschaft unter den Windows-8-Geräten sichern und geht dafür einen anderen Weg als die Konkurrenz: Das Sony Vaio Tap 20 sieht auf den ersten Blick wie ein herkömmliches Tablet aus, nur einige Nummern größer.

Das Riesenbaby unter den Tablets ist mit seiner Bildschirmdiagonale von 20 Zoll alles andere als transportabel – und will es auch gar nicht sein. Der All-in-One-PC liegt auf einem flexibel einstellbaren Standfuß und lässt sich wahlweise um Tastatur und Maus ergänzen.

Ein Touch-Monitor für den Desktop-Rechner

Wer seinen bisherigen Computer nicht in Rente schicken möchte, kann stattdessen seinen Monitor gegen ein Touchpanel eintauschen. Der Dell S2340T etwa bietet berührungsempfindliche 23 Zoll Bildschirmdiagonale und lässt sich durch den variablen Standfuß jeweils im passenden Winkel einstellen – als normaler Bildschirm für den bisherigen Windows-Desktop, oder als Touchscreen für die Metro-Oberfläche.

Die Kosten halten sich mit 660 Euro noch im erträglichen Rahmen, auch wenn herkömmliche Monitore im Preisvergleich teilweise deutlich günstiger sind.

(tki)

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