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Waschmaschinen im Vergleich - Frontlader oder Toplader?

26.03.2014 - 20:00

In den meisten Haushalten erhält die Waschmaschine nur wenig Aufmerksamkeit. Solange das gute Stück funktioniert, ist ja alles in Ordnung. Selbst beim Kauf machen sich nur die Wenigsten tiefere Gedanken - ein Blick auf die Energieeffizienzklasse ist schon das höchste der Gefühle. Zwar sind Strom- und Wasserverbrauch die wichtigsten Kriterien, vor allem für den Geldbeutel. Doch auch die Bauart kann im Alltag große Auswirkungen haben.

Der Waschmaschinen-Markt teilt sich in zwei klassische Bauarten. Der offensichtlichste Unterschied: Die sogenannten Frontlader werden über die übliche runde Glastür auf der Vorderseite beladen, während die Wäsche bei einer Toplader-Maschine von oben in die Trommel wandert. Doch dieser relativ banale Unterschied bringt weitere Besonderheiten mit sich.

Frontlader-Waschmaschinen – das Bullauge

In Deutschland sind klassische Frontlader-Waschmaschinen mit deutlichem Abstand die häufiger verkaufte Bauart. Die Trommel im Inneren des Geräts liegt waagrecht und lässt sich durch die Glastür während des gesamten Waschvorgangs einsehen. Die Abmessungen des Gehäuses sind in Breite und Höhe genormt, was die Planungen für den Stellplatz erheblich erleichtert.

Ein weiterer großer Vorteil: Frontlader-Maschinen sind verhältnismäßig günstig. Gute Modelle sind derzeit bereits ab 200 Euro erhältlich, ohne dabei allzu große Einschränkungen in Kauf nehmen zu müssen. Allerdings benötigen sie eine verhältnismäßig große Stellfläche, was besonders in kleineren Wohnungen für Probleme sorgen kann. Schwierigkeiten haben auch Menschen mit Rückenproblemen: Für jede Beladung der Trommel muss sich der Nutzer bücken und den Rücken belasten. Wer damit zurechtkommt, der erhält mit einer Frontlader-Maschine das beste Preis-Leistungsverhältnis.

Toplader-Waschmaschinen – alles Gute kommt von oben?

Im Gegensatz zur Frontlader-Bauform befindet sich die Tür des Topladers seinem Namen entsprechend auf der Oberseite. Die Klappe ist nicht verglast und lässt dadurch während des Waschvorgangs keinen Blick ins Innere zu. Da die Trommel senkrecht in der Maschine steht, kann der Nutzer die Klappe jedoch während des Waschvorgangs öffnen und auch nachträglich noch zusätzliche Wäsche hinzufügen.

Mit ihrer schmalen und eher in die Höhe ausgerichteten Bauform benötigen aktuelle Toplader-Waschmaschinen weniger Stellfläche und finden auch in kleineren Räumen problemlos Platz. Zudem ist die Beladung deutlich angenehmer, da sich der Nutzer dafür nicht bücken muss. Was jedoch den Rücken schont, kann für kleinere Menschen zum Problem werden – die tiefe Trommel lässt sich dann nur schwer leeren.

Ein weiteres Manko: Toplader-Maschinen sind in der Anschaffung meist teurer als Frontlader. Die günstigsten Modelle liegen zwischen 250 und 300 Euro – und damit ein Stück über den preiswertesten Frontladern. Letztlich ist die Entscheidung für eine der beiden Varianten jedoch hauptsächlich von den räumlichen Gegebenheiten und dem jeweiligen Nutzerumfeld abhängig.

(tki)

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