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Ventilatoren im Aufwind - Abkühlung zu einem geringen Preis

22.07.2016 - 12:00

Im alten Rom fächelten Diener den Adligen die kühle Luft noch mit Straußenfedern zu. Im Zuge der Industrialisierung ist die Maschine der moderne Sklave geworden: Ventilatoren übernehmen – zum Glück – die schweißtreibende Arbeit von früher. Im Gegensatz zu einem Klimagerät wälzen die Geräte die Luft zwar nur um, dafür geschieht dies völlig keimfrei und der Luftstrom ist gesünder für die Atemwege.

Außerdem verbraucht ein Ventilator weniger Strom und ist insgesamt erheblich günstiger in der Anschaffung als ein mobiles Klimagerät, das erst ab 200 Euro zu haben ist. Ein formschöner Ventilator sieht zudem etwas eleganter aus als ein großer Kühlklotz, verbraucht weniger Platz und benötigt keine Abluftöffnung nach draußen. Für große Räume eignen sich besonders Deckenventilatoren, die Stand- und Turmventilatoren sind effektive Alleskönner und die Tischventilatoren eignen sich ideal für den spontanen Gebrauch. Suchen Sie sich den Besten heraus!

Von der Decke hängend – indirekte Kühlung im großen Stil

Westinghouse Kingston im Preisvergleich
Deckenventilator im Kolonialstil: Der Westinghouse Kingston. (Bild: Hersteller)
Wer auf Kolonialstil-Möbel steht, der kommt am Modell Kingston von Westinghouse kaum vorbei. Der große Deckenventilator besitzt fünf klassisch geformte Flügel aus dunklem Ahornholz im Vintage-Look, ist aber mit allen technischen Raffinessen ausgestattet. So kann er mit Fernbedienung beziehungsweise Wandschalter bedient werden und die drei Spot-Leuchten sorgen gleichzeitig für ausreichend Licht.

Zudem kann der Ventilator im Linkslauf (für den Sommer) wie auch im Rechtslauf (für die Wärmeverteilung im Winter) betrieben werden. Deckenventilatoren eignen sich generell für eine angenehme, indirekte Luftverteilung – an wirklich heißen Tagen spüren Sie davon aber leider meist nur sehr wenig.

Im Stehen – steife Brise statt laues Lüftchen
AEG T-VL 5537 im Preisvergleich
Rowenta VU 4110 Essential im Preisvergleich

Ein moderner Stand- oder Turmventilator sorgt da schon für deutlich mehr Abkühlung und ist außerdem flexibel in unterschiedlichen Räumen aufstellbar. Der Standventilator besitzt die klassische Form mit Rotorblättern hinter einem runden Gitter, das auf einem Stab sitzt. Die Gebläseleistung ist bei dieser Variante besonders stark. Der Rowenta VU 4110 Essential etwa (Bild links) wälzt in einer Stunde 3.600 Kubikmeter Luft um – ein Top-Wert!

Großer Vorteil bei den etwas leistungsärmeren Turm- oder Säulenventilatoren ist der 360-Grad-Betrieb, somit wird eine hundertprozentige Raumabdeckung gewährleistet. Außerdem sind diese Modelle meist platzsparender, mit einer Fernsteuerung zu bedienen und laufen darüber hinaus erheblich leiser. So kommt der AEG T-VL 5537 mit zusätzlicher Fernbedienung (Bild rechts), einem Timer und automatischer Windstärkenänderung daher.





Auf dem Tisch – klassisch oder modern
Dyson Air Multiplier 06 im Preisvergleich
Futuristisch: Der Dyson AM06. (Bild: Hersteller)


Eine Innovation – im Hinblick auf Technik und Design – bietet mal wieder der britische Hersteller Dyson. Das Gerät sieht wie eine überdimensionierte Lupe aus und besitzt keine Rotorflügel – auf den ersten Blick etwas ungewohnt.

 
EVT CasaFan RetroJet im Preisvergleich
Kleine Retro-Turbine: Der mit dem EVT CasaFan RetroJet. (Bild: Hersteller)
Der Air Multiplier saugt die umgebende Luft an und verstärkt sie im Gehäuseinneren – der Luftstrom fällt gleichmäßig und stark aus. Dadurch laufen diese Geräte leiser und verbrauchen weniger Strom. Mit einer Fernbedienung können Sie eine Sleep-Timer-Funktion, zehn Luftstrom-Stärken und die Drehbewegung einstellen. Für diesen Komfort muss mit knapp 280 Euro auch einiges berappt werden.
 
Wer einen klassischeren Look bevorzugt und weniger ausgeben möchte, der ist mit dem EVT CasaFan RetroJet bestens beraten. Das Gehäuse erinnert ein wenig an eine Flugzeugturbine. Der Tischventilator ist im nostalgischen Chrom-Vintage-Look gehalten und in den drei Farben Schwarz, Weiß und Rot erhältlich. Neben dem Aussehen punktet das zirka 65 Euro teure Gerät mit einer starken Gebläseleistung und einer anständigen Verarbeitung.


In Südkorea hingegen ist man sich des Glücks, einen Ventilator zu besitzen, nicht ganz so sicher: Jedes Jahr liest man von mehreren „Ventilatortoden“. Dabei werden die Menschen aber keineswegs von herabfallenden Ventilatorflügeln erschlagen, sondern das luftspendende Gerät soll den Menschen lautlos in der Nacht „erwischen“. Ein abstruser Aberglaube, der wissenschaftlich keinerlei Halt besitzt. Meist werden die Todesfälle paradoxerweise durch Hitzeschäden erklärt. Also keine Sorge: Sie können sich weiter beruhigt „kalt machen“ lassen!

(awi)

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