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Die Top-Trends aus Küche & Haushalt 2016

01.07.2016 - 09:29

Was sind die Shopping-Trends bei Haushaltsgeräten? Kapselautomat, Dampfgarer und Bügeleisen haben längst ausgedient. In unserem Blog lesen Sie, was die Kunden wirklich kaufen.


Revival des Wassersprudlers

Sodastream Crystal Wassersprudler
Den neuen Sodastream Crystal gibt es mit formschönen Glasflaschen. (Bild: Sodastream)
Noch vor ein paar Jahren waren Trinkwassersprudler der Marke Sodastream oder ehemals Soda Club noch als „voll Neunziger“ und megaspießig verschrien. Doch jetzt erleben sie ein kaum für möglich gehaltenes Comeback. Mehr als 500.000 Deutsche haben sich im vergangenen Jahr einen Wassersprudler von Sodastream zugelegt – mit einem Marktanteil von über 80 Prozent ist das israelische Unternehmen der mit Abstand wichtigste Hersteller. Was ist dann das Geheimnis des klobigen Geräts mit dem lustigen Geräusch beim Sprudeln, dass es jetzt sogar in den Hipster-Buden Einzug gefunden hat?

An der Trinkwasserqualität kann die neue Popularität eigentlich nicht liegen - sie ist hierzulande seit Jahrzehnten unverändert auf höchstem Niveau. Doch erstens trifft der Leitspruch von Sodastream „Mehr trinken, weniger schleppen, nachhaltig leben.“ den Nerv der Zeit: Die Gesellschaft wird einerseits im Zuge von Online-Handel und generellem Zeitmangel immer bequemer, andererseits aber auch viel umweltbewusster.

Zweitens gibt es die Wassersprudler – nun endlich – auch mit passenden Flaschen aus Glas. Die ollen PET-Flaschen waren für viele der Hauptgrund, den Sprudler in die Kammer zu verbannen: Sie sahen auf dem Tisch schlichtweg wenig attraktiv aus, sie durften nicht in die Spülmaschine und irgendwie schmeckte Wasser aus Plastikbehältnissen doch nicht so prickelnd. Ob man jetzt jedoch gleich sein Bier mit dem Sodastream „brauen“ sollte, ist ein anderes Thema …


Smoothie-Maker im Aufwind

Als letztens mein Schwiegervater, seines Zeichens Alt-Rocker und Harley-Fahrer, von seiner Green-Smoothie-Diät erzählte, war für mich klar: Die Saft-Shakes sind endgültig auch in Deutschland angekommen. Und damit auch die speziell darauf ausgerichteten Smoothie-Maker, kleine Standmixer mit abnehmbarer Trinkflasche. Doch was sind die Vorteile zu den normalen Standmixern?
 
AEG SB 2500 Smoothie-Maker
Smoothie-Maker wie der AEG SB 2500 sind perfekt für den schnellen Vitamin-Kick. (Bild: AEG)

Eines fällt sofort auf, der Smoothie-Maker ist nicht so groß und klobig wie sein großer Bruder, nimmt daher viel weniger Platz in der Küche ein. Außerdem ist es praktisch, dass Obst und Gemüse gleich direkt im Trinkgefäß gemixt, und dieses – mit Deckel versehen – sofort mit in die Arbeit oder den Sport mitgenommen werden kann. Andererseits ist der Leistungsumfang von Smoothie-Makern doch recht eingeschränkt: Aufgrund des schwächeren Motors und des geringeren Gerätegewichts haben sie Schwierigkeiten, sehr hartes Obst und Gemüse zu zerkleinern. Aber wie der Name sagt: Das Gerät ist für Smoothies ausgelegt und dafür eignet es sich perfekt.
 
Kärcher WV 2 Plus Fenstersauger
Mit dem Kärcher WV 2 Plus Fenster "mit links" putzen. (Bild: Kärcher)

Jeder steht auf Fenstersauger

Eine Kollegin erzählte mir vor kurzem: „Eigentlich wollte ich so einen ja gar nicht haben, jetzt würde ich ihn aber nie wieder hergeben!“ Richtig: Es dreht sich hierbei um die besondere Spezies des Fenstersaugers! Eigentlich sieht er wie ein normaler Fensterwischer aus. Hinter der schnöden Fassade aber versteckt sich intelligente Technik: Das Schmutzwasser wird dank des innenliegendes Motors sofort in den Tank gesaugt. Der Lithium-Ionen-Akku ermöglicht eine gute Handhabung, ganz ohne Kabel. Das Ergebnis sind strahlend saubere Fenster ohne Schlieren und Flecken – ganz mühelos und schnell.

Der Kollegin zufolge ist an Handhabung und Ergebnis auch wirklich nichts auszusetzen, lediglich an den Fensterrändern muss eventuell nachgeputzt werden. Dank des optional erhältlichen Verlängerungssets, sind auch hohe Fenster erreichbar. Sag Adieu zu alten Hausmittelchen wie Zeitung und Nylonstrümpfen und Hallo zu neuer Fensterwisch-Technik!




 

Fettfreie Fritten aus der Fritteuse

Tefal AH9808 ActiFry Heißluft-Fritteuse
Außerirdisch gute Pommes aus der UFO-Fritteuse. (Bild: Tefal)
Bekanntlich hört bei der Auswahl der Pommes die Freundschaft auf – echte Fritten-Fans lassen sich deswegen nur sehr schwer von der fettfreien Variante überzeugen. Frittieren ohne Fett … ist das dann überhaupt noch Frittieren? Das ist die große Frage bei den Heißluft-Fritteusen, die gerade den Markt überschwemmen. Frei nach Fettes Brot lautet die Antwort: Jein!

Vorweggenommen, ganz ohne Fett funktioniert das Ganze dennoch nicht: Ein bis zwei Löffel Pflanzenöl müssen bei der Heißluft-Variante trotzdem zugegeben werden. Die Zutaten brutzeln aber nicht im heißen Ölbad wie bei klassischen Fritteusen. Vielmehr werden die Kartoffelstäbchen in 150 Grad heißer Luft gebacken und dabei kontinuierlich von einem Rührarm gewendet. Das Ergebnis: außen knusprig und innen saftig – so wie es sein soll. Und gesund ist es in zweierlei Hinsicht: Zum einen sorgt weniger fettiges Essen für eine schlankere Figur und niedrige Cholesterinwerte. Zum anderen entstehen bei den niedrigen Temperaturen kaum krebserregende Stoffe wie Acrylamid.

Abschließend ist zu sagen: Die Heißluft-Fritteusen sehen nicht nur aus wie kleine UFOs, sondern stellen auch außerirdisch gute Pommes her. Ob sich jedoch Hardcore-Pommes-Freunde davon blenden lassen steht in den Sternen.

(awi)

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