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Tipps zur Reinigung der Backofentür

24.12.2016 - 08:00

Eine saubere Backofentür ist nicht nur wichtig, damit Sie Ihr Gericht im Auge behalten können. Auch die Gargenauigkeit und die Qualität der Speise leiden unter mangelnder Hygiene. Ganz zu schweigen vom widerlichen Geruch von altem, erhitztem Fett.

Wenn Sie nicht gerade einen Backofen mit automatischer Reinigungsfunktion (es gibt die verschiedenen Systeme Katalyse, Pyrolyse und Hydrolyse) besitzen, dann müssen Sie selbst Hand anlegen. Der Arbeitsaufwand reduziert sich dabei erheblich, wenn Sie die Backofentür nicht nur alle paar Monate säubern. Denn Fett können Sie schon nach wenigen Tagen nur noch schwierig entfernen, da es eintrocknet und sich mit anderen Schmutzpartikeln verbindet. Das bedeutet: Überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund und erledigen Sie die Arbeit gleich nach dem Abkühlen der Scheibe.

Türen-Typen: Vollverglast oder eingefasste Scheibe?

Backofen Tür Bosch
Unterschiedliche Materialien benötigen eine unterschiedliche Behandlung. (Bild: Bosch)
Grundsätzlich gibt es bei den Backöfen oder Herden zwei Arten von Türen: Entweder ist sie komplett verglast oder es handelt sich um eine Metalltür mit eingefasster Glasscheibe. Im ersten Falle gelingt die Reinigung besser und schneller, da schlicht und ergreifend keine Ecken und Kanten vorhanden sind, in denen sich Schmutz verstecken und festsetzen kann. Neuere Backofenmodelle besitzen fast ausnahmslos diese Art der Tür.

Für Besitzer eines älteren Geräts ist es ungemein schwieriger. Nicht nur, dass der Schmutz zwischen Glas und Verschalung nur mühsam mit gefaltetem Küchenpapier oder einem Ceranfeld-Schaber zu entfernen ist, es sind auch schlichtweg zwei verschiedene Materialien, die unterschiedlich zu behandeln sind. Um den Reinigungsaufwand in Grenzen zu halten, benutzen Sie einen hohen Bräter und rüsten mit einem praktischen Teleskop-Auszug nach.

Reinigung leicht gemacht: Tipps und Tricks

Festklebende Lebensmittelreste entfernen Sie vor der Reinigung am besten mit einem Ceranfeld-Schaber oder einer Rasierklinge. Dann sprühen Sie die Scheibe mit herkömmlichen Glasreiniger ein, lassen diesen einwirken und wischen mit
Putzmittel
Mit dem Schwamm sollten Sie vorsichtig sein - dies kann mikrofeine Kratzer im Glas hinterlassen!
einem Küchenpapier oder einem Lappen streifenfrei nach.

Bei hartnäckigerem Schmutz empfiehlt es sich, spezielles Backofenspray zu benutzen. Dieses ist äußerst wirksam, aber gleichzeitig recht aggressiv zur Haut und kann beim Erhitzen noch einige nicht so gesunde Dämpfe entwickeln. Von der Benutzung von Stahlschwämmen und Scheuermilch sollten Sie ganz absehen, da dadurch im Glas feinste Kratzer und Risse entstehen, in denen sich Schmutz und Fett noch schlimmer festsetzen.

Wer die Backofentür gleich in einem Aufwasch mit dem Innenraum reinigen möchte, kann Leitungswasser oder Sprudel mit Salz oder Backpulver in einer Schale in den Ofen geben und das ganze bei 50 bis 100 Grad Celsius etwa eine Stunde einwirken lassen. Danach sollten die meisten Schmutzpartikel aufgeweicht und das Fett gelöst sein, sodass Sie nur noch nachwischen müssen.

Zwischen den Scheiben: Für perfekte Hygiene

Wenn sich Schmutz, Fett und Wasser zwischen den Scheiben festsetzen, müssen Sie die Tür auseinandernehmen – das ist kein Zauberwerk! Werfen Sie aber auf jeden Fall davor einen Blick in die Bedienungsanleitung oder informieren sich beim Kundenservice und auf der Herstellerseite.

In den meisten Fällen geht der Ausbau recht schnell und einfach: Wenn Sie die richtigen Schrauben entfernen, können Sie die beiden Scheiben herausnehmen – manchmal müssen Sie vorab die Tür aushängen. Wenn Sie die Scheiben in den Händen halten, werden Sie überrascht sein, wieviel Dreck sich dort angesammelt hat. Also schnell mit den oben genannten Tipps ans Werk gehen, dann glänzen die Scheiben wie am ersten Tag. Wieder einbauen und schon können Sie froh und munter dem Weihnachtsschmaus entgegenblicken, ohne Sorge haben zu müssen, dass etwas verbrennt – außer Sie vergessen natürlich die Zeit…

(awi)

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