0800 - 24 24 123 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Tipps und Sparpotenziale beim Gefrierschrank-Kauf

27.05.2013 - 12:19

Gefrierschränke gehören zu unauffälligsten Geräten im Haushalt. Wenig beachtet verrichten sie in Küche oder Keller ihren Dienst – und verbrauchen Strom. Die Dauerläufer unter den Großgeräten arbeiten 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Wer beim Kauf des Geräts nicht aufpasst, stellt sich damit einen Energiefresser erster Güte in die Wohnung, der selbst mit effizienter Nutzung nicht aufzuhalten ist.

Doch die Auswahl verschiedener Modelle ist meist deutlich größer als das Wissen über die unterschiedlichen Modelle und ihre Eigenschaften - schließlich möchten sich die wenigsten ohne Not mit einem Gefrierschrank auseinandersetzen, solange das alte Gerät nicht das Zeitliche segnet. CHECK24 nennt die wichtigsten Tipps für den Gefrierschrank-Kauf, die auf lange Sicht bares Geld sparen.

Schrank oder Truhe – Ordnung und Chaos

Die erste Entscheidung beim Kauf des neuen Geräts fällt zwischen Gefrierschrank und Gefriertruhe. Ein großer Vorteil der Schrank-Bauweise ist die deutlich bessere Aufteilung in Fächer und Ablageflächen – die Gefriertruhe verlangt stattdessen ein geordnetes Stapel-System. Zudem benötigt eine Truhe deutlich mehr Stellfläche, bietet aber im Gegenzug mehr Nutzvolumen.

Wer mit beiden Varianten zurechtkommt, sollte sich für eine Gefriertruhe entscheiden: Beim Öffnen der Klappe auf der Oberseite entweicht weniger kalte Luft als bei einem Gefrierschrank, aus dem die Luft nach vorne ausströmt. So ist deutlich weniger Energie zum Herunterkühlen nach dem Beladen erforderlich.

Platzbedarf und Vorratshaltung – Leere, die Geld kostet

Wie viel Platz brauche ich? Während es bei Kühlschränken eine relativ allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt, hängt die passende Größe bei Gefriergeräten von den Nutzungsgewohnheiten ab. Wer regelmäßig viele Lebensmittel einfriert, der benötigt ein Volumen von gut 120 Litern pro Person im Haushalt – bei geringerer Vorratshaltung genügen rund 60 Liter.

Auch hier gilt: Das Gerät sollte nur so viel Platz bieten, wie auch wirklich nötig sind. Jeder ungenutzte Raum muss trotzdem immer mitgekühlt werden. Zwar verbraucht der Gefrierschrank dadurch nicht exorbitant mehr Strom – auf ein Jahr gerechnet sind die Mehrkosten jedoch deutlich spürbar.

Energieeffizienzklasse und No-Frost-Technologie – der Eisberg im Geldbeutel

Das offensichtlichste Sparpotenzial prangt in großen, bunten Grafiken auf jedem Neugerät: Mit dem Energielabel müssen die Hersteller den jährlichen Energieverbrauch, die Betriebslautstärke und das Fassungsvermögen angeben.

Zur besseren Übersicht wird jedes Gefriergerät in eine Energieeffizienzklasse eingeteilt: Modelle der Klasse D haben es mit Nachdruck auf den Geldbeutel ihres Besitzers abgesehen, während die Klasse A+++ den sparsamsten Modellen auf dem Markt vorbehalten ist. Seit Mitte 2012 müssen aktuelle Gefrierschränke mindestens die Klasse A+ erfüllen.

Doch das neu erworbene Gerät kann noch so sparsam arbeiten: Wer den Gefrierschrank nicht regelmäßig abtaut, findet die Auswirkungen der entstehenden Eisberge schnell in der nächsten Stromrechnung wieder. Viele neuere Modelle bieten dafür eine sogenannte No-Frost-Funktion, die mit technischen Hilfsmitteln verhindert, dass sich Eisablagerungen im Nutzraum bilden. Gefrierschränke mit dieser Funktion verbrauchen zwar etwas mehr Strom für die zusätzlichen Elemente – die Mehrkosten fallen jedoch deutlich geringer aus als der erhöhte Verbrauch durch Eisschollen im Gerät.

(tki)

Weitere Artikel: