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Teppich reinigen mit dem Staubsauger - Tipps und Tricks

15.09.2016 - 11:26

Beim Thema Teppichreinigung denkt man zwangsläufig an den guten alten Teppichklopfer oder an den Schmutz-Klassiker des Rotweinflecks auf weißem Flokati. Doch bevor Sie zu verstaubten Haushaltsgeräten und obskuren Hausmittelchen greifen, vertrauen Sie lieber der Technik. Denn Staubsauger mit speziellem Sonderzubehör oder im härtesten Fall ein Dampfreiniger können Perser & Co. wieder neuen Chic verleihen. Das passende Gerät und die richtige Technik erleichtern die früher mühsame Arbeit. So werden Teppich und Teppichboden porentief rein.

Staubsauger mit Teppichbürsten gegen oberflächlichen Schmutz

Gibt hartnäckigen Tierhaaren keine Chance: der Dyson DC52 Animal Turbine. (Bild: Dyson)
Mit einem handelsüblichen Bodenstaubsauger lassen sich schon die meisten Verschmutzungen leicht und komfortabel entfernen. Besonders gegen Staub und Krümel sind Sie damit bestens gefeit – Liebhaber von krümelanfälligem Gebäck wie Croissants und Blätterteigtaschen werden so schon zufrieden sein. Für Teppiche gibt es zudem spezielle Bürstenaufsätze: Neben der normalen, ausfahrbaren Bürste empfehlen sich vor allem für Tierhaare spezielle Elektrosaug- und Turbobürsten, wie etwa beim Dyson DC 52 Animal Turbine. Diese stellen meist rotierende Rundbürsten oder besondere Bürstwalzen dar, die den Teppich förmlich durchkämmen und dabei auch versteckte Haare zuverlässig aufspüren und -saugen. Das ist besonders praktisch bei hochflorigen Teppicharten. Ob Sie sich dabei für einen Staubsauger mit oder ohne Beutel entscheiden, ist Geschmackssache – die Saugleistung unterscheidet sich hier nicht. Es ist außerdem ein Trugschluss, dass Geräte mit einer höheren Wattzahl effektiver und schneller saugen. Das bedeutet für Sie: Achten Sie auf die tatsächliche Saugleistung und die Technik, die dahintersteckt.

Klopf- und Bürstsauger gegen hartnäckigen Schmutz und Tierhaare

„Klopft, bürstet, saugt!” Was schon in den 1920er Jahren der erfolgreiche Werbe-Slogan des amerikanischen Staubsauger-Pioniers Hoover war, wurde bis heute mit den modernen Klopf- und Bürstsaugern wie dem Hoover PU71_PU01 perfektioniert. Diese Geräte sehen nicht nur wie ein professionelles Reinigungsgerät aus, sie sind auch äußerst effizient und saugleistungsstark. Die Bürst- und Klopfsauger reinigen porentief und sehr gründlich, da die große und kraftvolle Elektro-Bürstwalze auf Teppiche und Teppichböden spezialisiert ist. Daher werden auch Hunde- oder Katzenhaare und grober Schmutz von Schuhen perfekt beseitigt. Einige Geräte lassen sich dabei auf die jeweilige Florhöhe einstellen. Jedoch sollten Sie bei empfindlichen hochflorigen Teppichen aufpassen, da mit der ruppigen Bürste die Fasern und das Gewebe beschädigt werden können. Weitere Nachteile sind die Größe und Unhandlichkeit der Geräte sowie der meist hohe Preis.

Dampfsauger gegen Flecken und Milben

Bisher haben wir uns nur mit „trockenem“ Schmutz befasst, doch was hilft gegen den bereits erwähnten Rotweinfleck? Hierfür eignen sich sogenannte Dampfsauger, etwa der Kärcher SE 4002. Im Gegensatz zu Dampfreinigern werden hier keine chemischen Reinigungsmittel verwendet. Stattdessen kommt nur die natürliche Kraft des Wasserdampfs zum Einsatz. Zudem besitzen diese Geräte – wie der Name schon verspricht – eine Saugfunktion. Mit einer Mindesttemperatur von 80 bis 100 °C und einem ausreichend hohen Dampfdruck bekommt man hartnäckige Verschmutzungen und sogar Fett aus den Fasern. Besonders Allergiker können durchatmen, denn mit dem Gerät können auch Bakterien, Milben oder anderes nervtötendes Getier eliminiert werden. Jedoch sollten Sie vor der Anschaffung bzw. Benutzung eines solchen Geräts überprüfen, ob das zu pflegende Teppichmaterial Feuchtigkeit und hohe Temperaturen verträgt. Ansonsten sieht manch hochfloriger Perser nach der Behandlung aus wie ein begossener Pudel.
 

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