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Wichtige Tipps beim Staubsauger-Kauf

16.11.2012 - 17:22

Staubsaugen gehört zu den eher lästigen Tätigkeiten im Haushalt. Zudem möchte kaum jemand übermäßig viel Geld für einen neuen Staubsauger ausgeben. Ist das Gerät jedoch zu schwach, kann beim langwierigen Putzen schnell Frust aufkommen. Das größte Problem beim Kauf: Meist ist die Auswahl an verschiedenen Staubsaugern deutlich größer als das persönliche Wissen über die wichtigsten Kaufkriterien.

So spannend ein Staubsauger-Roboter auch sein mag: Dass ein Gerät die gesamte Bodenfläche der Wohnung selbstständig reinigt, ist nach wie vor Zukunftsmusik. Zwar stürzt das maschinelle Reinigungspersonal mittlerweile keine Kellertreppen mehr hinab – eine hundertprozentige Staubentfernung erreichen Saugroboter aber weiterhin nicht. Daher gilt es, mit dem passenden Modell selbst Hand anzulegen.

Zyklon-Staubsauger: Stürmische Zeiten

Vorreiter Dyson stellte als eine der ersten Firmen einen Zyklon-Staubsauger her. Was reichlich gefährlich klingt, bezeichnet im Grunde eine ebenso simple wie effektive Technologie: Im Inneren des Gehäuses treibt ein kleiner Wirbelsturm sein Unwesen, durch den sich die Staubpartikel von der Luft lösen. Der Schmutz wird dabei per Zentrifugalkraft nach außen gedrückt und fällt von der Wand eines kegelförmigen Gerüsts in einen Staubbehälter. Dieser lässt sich leicht entleeren und anschließend wieder einsetzen.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Durch den Staubbehälter ist kein zusätzlicher Beutel nötig. Dadurch entfallen die Mehrkosten für den regelmäßigen Nachkauf der Beutel. Auch der Umwelt kommt der Verzicht auf Verbrauchsmaterial zu Gute. Dadurch kommt jedoch dem Partikelfilter eine noch wichtigere Aufgabe zu – er muss dafür sorgen, dass der Staub nicht direkt wieder in den Raum entflieht.

Beutel-Staubsauger: der Klassiker

Aller neuartigen Technik zum Trotz arbeiten viele Staubsauger weiterhin mit dem klassischen Staubbeutel. Besonders für Allergiker ist die Entsorgung eines Staubbeutels wesentlich angenehmer als das Entleeren des Behälters.

Beim Herausnehmen verschließt sich der Beutel automatisch und hindert die Staubpartikel daran, sich erneut im Raum zu verteilen. Zudem sind die Modelle mit Beutel teils deutlich günstiger als Zyklon-Staubsauger. Dennoch geht die Tendenz deutlich in Richtung beutellos.

Ausstattung und Bedienung: komfortabel staubsaugen

Nur die wenigsten haben wirklich Spaß am Staubsaugen. Mit der richtigen Ausstattung lässt sich die Aufgabe aber zumindest so komfortabel wie möglich gestalten. Wichtig ist dabei vor allem der Aktionsradius: Je nach Größe des Wohnraums sollte das Stromkabel des Geräts lang genug sein, um nicht mehrfach die Steckdose wechseln zu müssen. Um Rückenschmerzen zu vermeiden, eignet sich ein Modell mit Teleskoprohr, dessen Länge sich für die eigene Größe einstellen lässt.

Nicht zuletzt ist das Ergebnis von den verwendeten Aufsätzen abhängig: Je nach Umfang der Ausstattung bieten aktuelle Staubsauger unterschiedliche Bürsten für Parkett oder Teppichboden, um den empfindlichen Untergrund nicht zu beschädigen. Mit Polsteraufsätzen lassen sich auch Möbelstücke einfach absaugen – ein Handstaubsauger kann hier jedoch ebenfalls sinnvoll sein.

(tki)

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