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Stabmixer im Preisvergleich - ein Sternekoch im Mixer

08.07.2013 - 13:02

Pürierstab, Zauberstab, Stabmixer - die unscheinbaren, länglichen Küchenhelfer sind unter vielen verschiedenen Namen bekannt. Das Gerät zerkleinert, püriert oder emulgiert verschiedenste Zutaten - egal ob Gemüse, Obst oder Fleisch. In vielen Fällen gibt es sogar einen Sternekoch gratis dazu.

Eine Werbemasche, die bei nahezu jedem Hersteller zu finden ist: Von der Verpackung grinst den Kunden einer der vielen Küchenpromis an, die sonst im Fernsehen gekonnt ihre Kreationen zaubern. Aber braucht es wirklich einen Starkoch als Namenspatron für ein doch recht profanes Gerät wie einen Stabmixer? Püriert das Modell dann etwa mit noch mehr Eleganz?

Ein Fernsehkoch hat seinen Preis

Völlig unabhängig von der Qualität des Stabmixers macht sich der große Name bereits auf dem Preisschild bemerkbar. Wer sich etwa für den Esge Zauberstab M 180 S in der „Edition Schuhbeck“ entscheidet, ist schnell stolze 150 Euro los. Etwas ziviler geht es mit dem Kenwood HB 856 Lafer Edition zu. Knapp 65 Euro kostet der Stabmixer in feinstem „Lafer-Blau“ – und ja, der Hersteller bewirbt das Gerät wirklich so.

Ebenfalls über 50 Euro fallen für den Philips HR 1680 an – da klingt „Jamie Oliver Stabmixer“ doch gleich viel besser. Die verkaufsfördernden Maßnahmen sind bei allen drei Promi-Mixern die gleichen: Überall auf der Verpackung und im Netz mixt der namengebende Koch die Zutaten für seine Gaumenfreuden mit dem besagten Gerät.

Qualität durch Sternekoch?

Fakt ist jedoch auch, dass ebendiese Stabmixer in den Tests meist am besten abschneiden. Der Johann-Lafer-Gedächtnis-Stabmixer etwa ist Testsieger bei ETM Testmagazin, während der Esge Zauberstab von Schuhbecks Gnaden den zweiten Platz belegt. Auch das Gerät von Philips erzielt sehr gute Ergebnisse auf Platz vier.

Ist es nun doch der große Name, der die Qualität ausmacht? Mitnichten. Vielmehr dürften sich die Hersteller bereits ihre besten Stabmixer ausgesucht haben, um sie mit den entsprechenden Werbekampagnen noch besser zu vermarkten. Das funktioniert – doch wer etwas genauer sucht, findet schnell eine ganze Reihe von Geräten, die auch ohne Koch-Ikone überzeugende Ergebnisse liefern.

Viele aktuelle Stabmixer sind vergleichsweise günstig, bieten jedoch hervorragende Qualität. So etwa der Kenwood Triblade HB724: Der zweite Testsieger bei ETM Testmagazin kostet lediglich 58 Euro, ist jedoch mit einem wahren Arsenal an Zubehör und Aufsätzen ausgestattet. Noch günstiger wird es mit dem HB 615 aus gleichem Hause. Der einfach aufgebaute Stabmixer ist für knapp 20 Euro erhältlich und zeigte im Test rundum überzeugende Leistungen – ganz ohne Sternekoch.

(tki)

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