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Telefonieren wie 007 - Sonys Smartphone für Geheimagenten

14.11.2012 - 20:00

Seit Anfang November jagt James Bond durch sein neues Abenteuer „Skyfall“ – und sprengt nebenbei sämtliche Besucherrekorde. Dass sich die Macher des Streifens bei der geschickten Platzierung von Produkten und Markenlogos nicht gerade in Zurückhaltung üben, mag diskutabel sein. Doch wer möchte sich nicht einmal wie ein Geheimagent des MI6 fühlen?

In dieses Horn stößt Sony mit seinem Xperia T – dem Smartphone, das Daniel Craig alias James Bond im Film nicht ganz unauffällig zum Telefonieren nutzt. Mittlerweile ist das „Bond Phone“, wie es Sony großspurig nennt, auch in Deutschland erhältlich. Kann das Xperia T auch technisch überzeugen, oder profitiert es lediglich vom großen Namen?

Smartphone Royale

Optisch bricht Sony mit der eher klassischen Anmutung der Vorgängermodelle und besinnt sich auf extravagante Formen: Das leicht gebogene Gehäuse des Xperia T erinnert an das Xperia arc aus dem ersten Halbjahr 2011. Der vermeintliche Rückschritt hebt das Smartphone jedoch von der Konkurrenz ab und lässt es wesentlich ansprechender wirken als die eher gewöhnlichen Xperia-Modelle der Post-Ericsson-Ära.

Im Inneren des Sony Xperia T werkelt durchweg leistungsstarke Hardware auf dem aktuellen Stand der Technik: Der auf 1,5 Gigahertz getaktete Dual-Core-Prozessor sorgt für das richtige Tempo, während das Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln eine ebenso helle wie scharfe Darstellung liefert.

Ganz ohne Mankos kann allerdings auch 007 nicht telefonieren: Der Akku des Sony Xperia T lieferte in den ersten Tests keine rekordverdächtigen Werte – hier könnte Q im Labor durchaus noch Hand anlegen. Das Betriebssystem dagegen ist mit Android 4.0.4 und etwas Feintuning an der Benutzeroberfläche rundum gelungen. Auch ein Update auf Version 4.1 ist bereits angekündigt.

Ein Quantum zu teuer

Leistung und Eleganz des Xperia T sind eines Agenten würdig, viel besser können hochwertige Smartphones nicht ausgestattet sein. Preislich hat James Bond aber ebenfalls seine Spuren hinterlassen: Mit rund 490 Euro hat Sony dem Xperia T ein nicht zu übersehendes Preisschild verpasst.

Zum Vergleich: Das Spitzenmodell Samsung Galaxy S3 gibt es bereits für gut 50 Euro weniger. Zwar ist das Xperia T längst nicht in den unheimlichen Sphären eines iPhone 5 angekommen, zeigt aber, dass Agent sein durchaus seinen Preis hat.

(tki)

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