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Mobile Hybridtechnik - der Spagat zwischen Innovation und Sinnhaftigkeit

24.10.2012 - 19:00

Der Markt für Smartphones und Tablets ist fest in den Händen der Technik-Riesen. Apples iPad dominiert den Tablet-Sektor, während Google mit dem Nexus 7 den Preisbrecher stellt. Bei den Smartphones macht es vor allem Samsungs ausufernde Galaxy-Reihe der Konkurrenz schwer, Fuß zu fassen. Wer den Platzhirschen ein Schnippchen schlagen möchte, muss etwas Besonderes aus dem Hut zaubern.

Die große Auswahl aktueller Tablets lässt den übrigen Herstellern kaum eine Wahl, als im stillen Kämmerchen immer neue Ideen zu ersinnen – auch wenn sich deren Sinnhaftigkeit für den Anwender oft nicht so recht erschließen mag. Den ungewöhnlichsten Weg schlägt derzeit Asus ein. Die Computerspezialisten aus Taiwan setzen auf Hybridgeräte, die als Grenzgänger für frischen Wind in der mobilen Technikwelt sorgen.

Padfone – die eierlegende Wollmilchsau

Bereits im vergangenen Jahr spendierte Asus seinen Tablets der Transformer-Reihe ein Tastatur-Dock, um sie mit minimalem Aufwand in ein Netbook zu verwandeln. Derzeit geht das Asus Padfone noch einen Schritt weiter und bietet dem Nutzer das Gesamtpaket aus Android-Smartphone, Tablet und Netbook.

Alleine ist das Tablet nicht funktionsfähig und kaum mehr als eine leere Hülle. Wird das separat einsetzbare Smartphone jedoch in die Docking-Station des Geräts geschoben, erwacht das Tablet zum Leben. Das Smartphone dient dabei als Rechenkern und versorgt das Tablet mit dem nötigen Saft. Ein zusätzlicher Akku im Gehäuse verhindert, dass der Hybride zu schnell schlapp macht.

Die von Asus hinreichend bekannte Docking-Tastatur ist optional und macht das Padfone als dritte Komponente noch variabler. Nach dem Andockvorgang stehen dem Nutzer noch mehr Akkukapazität, eine mechanische Tastatur und der Bedienkomfort eines Netbooks zur Verfügung. Der Preis für das Dreigestirn ist entsprechend hoch, liegt aber im Schnitt unter dem von entsprechenden Einzelgeräten.

Asus Taichi – das Rechner-Tandem

Noch abgehobener präsentiert sich das Asus Taichi. Das Ultrabook mit dem kämpferischen Namen hat noch keinen konkreten Termin für den Verkaufsstart, erregt aber durch seine Extravaganz bereits jetzt einige Aufmerksamkeit.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Taichi kaum von einem gewöhnlichen Notebook. Per Knopfdruck aktiviert sich jedoch der zusätzliche Touchscreen auf der Rückseite des Gehäusedeckels und bietet einer zweiten Person die Möglichkeit zum Spielen oder Surfen - unabhängig vom primären Display.

Wird das Asus Taichi zusammengeklappt, verwandelt es sich in ein Tablet auf Basis von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8. Ob diese Gimmicks jedoch einen vierstelligen Betrag wert sind, bleibt jedem selbst überlassen.

(tki)

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