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Wenn es dunkel wird - Sicherheit für Ihr Zuhause

17.11.2015 - 11:38

Einbrecher lieben Weihnachten! Viele Menschen fahren zu ihren Familien oder in den Winterurlaub und die Wohnungen und Häuser stehen leer. Wie im Film „Kevin allein zu Haus“: Als die Familie über Weihnachten ohne Kevin in den Urlaub fährt, muss der Junge es ganz allein mit zwei Banditen aufnehmen, die in sein Elternhaus eindringen wollen. Um die Langfinger zu vertreiben, bedient er sich eher unkonventioneller Mittel wie vereisten Treppen oder rollenden Werkzeugkästen. Wer heute, 25 Jahre nach dem Film, Schutz vor Einbrechern sucht, findet tolle technische Hilfsmittel wie Zeitschaltuhren und Smarthome-Systeme.

Zwischen November und Februar werden die meisten Einbrüche in Deutschland registriert. Und das aus einem naheliegenden Grund: Die lange Dunkelheit! Ist es draußen dunkel und im Inneren der Häuser hell, hat das Vorteile für den Dieb: Erstens wird er schlechter gesehen, zweitens kann er besser in die Häuser hineinschauen. Und bleibt die Beleuchtung ausgeschaltet, ist dies ein Hinweis darauf, dass niemand zu Hause ist. Mit Hilfe von elektronischen Geräten wie Bewegungsmeldern, Alarmanlagen und Smarthome-Systemen erscheinen jedoch auch menschenleere Häuser und Wohnungen wie bewohnt und die Langfinger werden eher abgeschreckt.

Der erste Eindruck zählt

Moderne Sicherheitssysteme erschweren den Einbrechern den Zugang zum Haus. (Bild: Abus)
Der gemeine Einbrecher wählt in der Regel den Weg des geringsten Widerstands. Daher sollte Ihr Haus bereits auf den ersten Blick gut gesichert aussehen – auch im Vergleich zu denen Ihrer Nachbarn. Schauen Sie sich also ruhig die Häuser in Ihrer Straße an und vergleichen Sie: Sind dort Bewegungsmelder und Videokameras angebracht, während bei Ihnen den ganzen Tag über mehrere Fenster gekippt sind? Dann sollten Sie Ihr Verhalten überdenken und einige Regeln befolgen. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von „risikobewusstem Verhalten“. Das bedeutet im Klartext: Wenn Sie aus dem Haus gehen, achten Sie darauf, dass alle Fenster fest verschlossen sind, auch und besonders das Kellerfenster. Steht dieses immer offen, sollte es vergittert werden, um keine Einladung für ungebetene Gäste darzustellen. Die Haustür sollte außerdem immer abgeschlossen sein und nicht nur ins Schloss fallen. Dank der speziellen Tür- und Fenstersensoren, zum Beispiel aus der Serie RWE Smarthome, können Sie zudem unterwegs prüfen, ob Fenster offen stehen. Wird ein Fenster geöffnet oder geschlossen, versenden die Sensoren ein Signal an die Hauptsteuerung. Die Information lässt sich unterwegs per Computer oder Smartphone abrufen.
Hama Premium
Zeitschaltuhren sorgen dafür, dass auch leere Häuser abends nicht dunkel bleiben. (Bild: Hama)

Es werde Licht

Wird der Einbrecher schon während der ersten Minuten seiner Tat gestört – etwa durch eine angehende Beleuchtung – gibt er oft auf. Daher stellen Bewegungsmelder wie der Steinel IS 1 (ca. 15 Euro) eine sinnvolle und günstige Anschaffung dar. Das Gerät hat gleich einen doppelten Nutzen: Einerseits schreckt es Langfinger ab, wenn sie sich Ihrem Haus nähern, andererseits müssen Sie an der Haustür nicht mehr im Dunkeln nach dem richtigen Schüssel suchen. Auch das Innere des Hauses sollte abends nicht völlig dunkel bleiben. Abhilfe schaffen hierbei ebenso preiswerte Zeitschaltuhren. Mit der digitalen Wochen-Zeitschaltuhr Hama Premium (ca. 13 Euro) lässt sich die Uhrzeit für das Einschalten der Lampen und auch der Weihnachtsbeleuchtung einstellen.

Moderne Technik nutzen

Noch mehr Möglichkeiten bieten Smarthome-Systeme. Sie sind nicht nur praktisch und einfach zu bedienen, sie simulieren quasi perfekt ein bewohntes Haus – und das schreckt Einbrecher ab. Der Rademacher RolloTron etwa zieht die Jalousien morgens automatisch hoch und lässt sie abends wieder herunter. Voraussetzung für das Funktionieren solcher Smarthome-Elemente: Sie müssen mit dem heimischen Netzwerk verbunden sein. Eine weitere Möglichkeit ist das Anbringen einer Videokamera an der Haustür oder an anderen sicherheitskritischen Stellen. Sie schrecken ab und können im Falle eines Einbruchs wichtige Hinweise auf den Täter liefern. Von Kamera-Attrappen raten Experten jedoch ab, diese werden oft als solche erkannt und sind damit wirkungslos. Wem das noch nicht reicht, der greift zu einer klassischen Alarmanlage. Die Alarmsirene SG1650 von Abus (ca. 60 Euro) macht im Ernstfall ordentlich Lärm und zwingt den Dieb zusätzlich mit einem Blitzlicht zum Rückzug. Den Einbau einer Alarmanlage sollte in fachmännischer Hand liegen und kann mit 1.500 bis 2.000 Euro zu Buche schlagen. Damit kann man sich jedoch sicher sein, dass sie korrekt funktioniert.

Natürlich: Sie können auch – wie der einfallsreiche Bengel Kevin – Christbaumkugeln vor den Fenstern zerbröseln oder eigene Sicherheitssysteme mit heißen Türklinken und herabfallenden Bügeleisen basteln. Jedoch ist moderne Sicherheitstechnik deutlich effizienter, einfacher zu programmieren und macht weniger Schmutz und Schaden. In diesem Sinne: Sichere Weihnachten!

(aha)

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