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Kleines Rasenmäher-Einmaleins - die passende Technik für den eigenen Garten

28.03.2013 - 11:36

Auch wenn es vielerorts nicht danach aussieht: In Deutschland herrscht Frühling. Meteorologisch, astronomisch – nur die eisigen Temperaturen und der Schnee stören. Noch befinden sich die deutschen Gärten im Winterschlaf, doch mit den ersten warmen Tagen beginnt die Gartensaison 2013.

Kann sich der wild wuchernde Rasen bis dahin noch unter einer Schneedecke tarnen, rücken ihm passionierte Hobbygärtner dann mit schwerem Geschütz zu Leibe. Welcher Rasenmäher dafür die richtige „Bewaffnung“ darstellt, hängt maßgeblich von der Beschaffenheit des Gartens ab.

Elektro-Rasenmäher – kabelgebundene Klassiker

Der am weitesten verbreitete Rasenmäher-Typ ist der klassische Elektro-Rasenmäher. Per Stromkabel bezieht das Gerät seine Energie aus der Steckdose und ist dadurch zeitlich unbegrenzt einsetzbar – überhitzte Motoren ausgenommen. Mit Preisen zwischen 50 und 250 Euro sind Elektrorasenmäher vergleichsweise günstig, bieten aber genug Leistung, um auch hoch gewachsenes Gras in die Schranken zu weisen.

Der einzige Nachteil: Durch die Kabelbindung ist der Rasenmäher dauerhaft auf einen Stromanschluss angewiesen. Die Länge des Kabels begrenzt den Aktionsradius, lässt sich aber mit Verlängerungskabeln problemlos erweitern. Allerdings verlangen Elektro-Rasenmäher eine gewisse Vorsicht beim Mähen – das weiß jeder, der schon einmal versehentlich über das Stromkabel gefahren ist und selbiges fein säuberlich in zwei Teile gesäbelt hat.

Benzin-Rasenmäher – motorisierte Kraftpakete

Für Hobbygärtner mit größeren Rasenflächen wird das Mähen oft zur Tortur: Das Kabel quer durch den Garten verlegt, stehen Elektro-Rasenmäher schnell auf verlorenem Posten gegen die grüne Übermacht. Benzinbetriebene Modelle sind in großen Gärten deutlich im Vorteil: Der Motor bietet mehr Leistung als der eines strombetriebenen Mähers und benötigt keine dauerhafte Kabelverbindung.

Die Nachteile eines Benzin-Rasenmähers sind jedoch ebenfalls nicht zu unterschätzen. Der Motor arbeitet mit sehr hoher Lautstärke – wer es sich mit den Nachbarn nicht verscherzen möchte, sollte deshalb nicht unbedingt nächtens mähen. Auch die Abgase können für den Mähenden unangenehm werden. Zudem sind aktuelle Rasenmäher dieser Bauart mit 150 bis 1.000 Euro deutlich teurer als ihre Elektro-Kollegen. Dennoch bleiben sie die erste Wahl für große Rasenflächen.

Akkurasenmäher – schnurlose Minimalisten

Auf den ersten Blick scheinen Akku-Rasenmäher ein optimaler Kompromiss zu sein: Einmal aufgeladen, benötigen sie keinen Stromanschluss, produzieren keine Abgase und sind besonders leicht zu manövrieren. Allerdings eigenen sich die meisten Akku-Modelle nur für kleine Gärten: Der Akku hält in der Regel weniger als 30 Minuten durch, bevor der Mäher wieder an die Steckdose muss.

Der Ladevorgang dauert meist länger als die spätere Laufzeit des Geräts – das Mähen größerer Flächen wird dadurch zum Geduldsspiel. In kleinem Rahmen leisten die komfortablen Akku-Rasenmäher jedoch gute Dienste und bleiben mit 100 bis 300 Euro vergleichsweise preiswert.

Rasentraktoren – bemannte Schlachtschiffe

Wenn die Grenze des eigenen Gartens am Horizont verschwimmt, ist es mit den klassischen Rasenmäher-Typen nicht mehr getan. Für Rasenflächen ab 800 Quadratmeter ist ein ausgewachsener Rasentraktor die beste Wahl. Während diese Monstrositäten für normale Gärten maßlos überdimensioniert sind, machen sie mit großen Flächen kurzen Prozess.

Die benzinbetriebenen Aufsitzmäher müssen nicht geschoben werden, sondern werden vom Sitz aus per Lenkrad gesteuert. Binnen kürzester Zeit lassen sich dadurch auch längere Strecken überbrücken. Die Maschinerie hat jedoch ihren Preis: Zwischen 1.000 und 4.000 Euro müssen rennsportbegeisterte Hobbygärtner für ihr neues Fahrzeug hinblättern.

(tki)

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