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Bis in die Ewigkeit: Navigationsgeräte mit lebenslangen Kartenabos

30.01.2013 - 21:00

Nie wieder falsch fahren – mit einem Navigationsgerät erreichen Autofahrer bequem und ohne Orientierungs-Stress ihr Ziel. Sind die Karten jedoch nicht mehr auf dem aktuellsten Stand, ist selbst das beste Navigationsgerät kaum besser als ein in die Jahre gekommener Straßenatlas.

Dann nämlich entstehen eigenartige Situationen: Das Navigationsgerät fordert zum Abbiegen auf – dumm nur, dass ein nagelneues Bürogebäude etwas dagegen hat. Während sich solche Fehler durch hartnäckiges Ignorieren der Ansagen noch korrigieren lassen, ist die Zeit, die der Fahrer auf zwielichtigen Umwegen statt der neu angelegten Umgehungsstraße verbringt, endgültig verloren.

Urteil: Lebenslänglich

Immer mehr Hersteller haben das Problem erkannt und bieten ihre Spitzenmodelle mit einer lebenslangen Aktualitätsgarantie an. Verständlicherweise ist mit „lebenslang“ nicht das Ableben des Besitzers gemeint: Kartenupdates gibt es solange, bis das Gerät den Dienst quittiert. Dadurch sind die stets aktuellen Navigationsgeräte im Preisvergleich zwar teurer als ihre Kollegen ohne Abonnement. Der Aufpreis macht sich jedoch schon nach einem Jahr bezahlt, da dem Autofahrer keine weiteren Kosten für die neuen Karten entstehen.

Denn früher ließen sich TomTom, Falk und Co. ihre Updates teuer bezahlen: Während bei einigen Herstellern für zweijährige Abonnements rund 70 Euro zu entrichten waren, verlangten andere für ein einzelnes Update bis zu 90 Euro. Um die Investition kamen Autofahrer trotzdem kaum herum – besonders in Großstädten ist eine effiziente Navigation mit veraltetem Kartenmaterial kaum mehr möglich.

Die Besten mit der Lizenz zum Aktualisieren

Die meisten Navigationsgeräte mit lebenslangem Kartenabo stammen von TomTom, Garmin und Becker. Auch Stiftung Warentest folgt dem Trend und weist in der aktuellen Ausgabe gezielt auf die sieben Leben der aktuellen Navi-Generation hin.

Der Test endet in einem Dreifachsieg für TomTom: Das Via 130 M Europe Traffic (160 Euro) und der größere Bruder Via 135 M Europe Traffic (179 Euro) liegen mit deutlichem Abstand vor dem restlichen Testfeld, gefolgt vom hauseigenen Konkurrenten TomTom Start 60 M Europe Traffic (163 Euro). Alle drei liefern Bestwerte in der Routenplanung und führen dank kostenloser Updates ein erfülltes Karten-Leben.

Becker stattet nur sein Spitzenmodell mit einem kostenlosen Abo aus: Das Becker Professional 50 findet sich auf den Straßen ähnlich gut zurecht wie die Konkurrenz, patzt allerdings bei der Spracherkennung und den Telefonfunktionen. Wer sich für Garmin entscheidet , muss sich um die Aktualität der Straßenkarten ebenfalls keine Sorgen machen. Das teure Garmin nüvi 3590LMT (270 Euro) verfügt bereits ab dem Kauf über ein kostenloses Abonnement – bei den günstigeren Modellen verlangt Garmin einmalig 89 Euro.

(tki)

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