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Bestenliste Navigationsgeräte - von innovativ bis günstig

14.03.2013 - 21:00

Die aktuelle Navi-Generation hat mit den alptraumhaften Computer-Lotsen der Vergangenheit nicht mehr viel gemein. Die damaligen Karten gestalteten sich meist löchriger als ein Schweizer Käse – was das Navigationsgerät derart aus dem Konzept brachte, dass es den Fahrer mit traumwandlerischer Sicherheit auf direktem Weg in die Wildnis führte. Mittlerweile sind Kartenmaterial und Routenplaner so ausgereift, dass eine zielsichere Navigation kein Problem mehr darstellt.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen könnten dennoch kaum größer sein – zwar nicht in Bezug auf die Kartenqualität, aber umso mehr in der Ausstattung. Hin und wieder schleichen sich sogar einige echte Innovationen ein. CHECK24 stellt drei der interessantesten Navigationsgeräte vor, vom modernen Highlight bis zum günstigen Schnäppchen.

Becker revo.1 – ich weiß, was du denkst…

Schon das Äußere des Becker revo.1 ist ein echter Blickfang. Gebürsteter Edelstahl, Klavierlack-Optik und ein ungemein schlankes Gehäuse geben dem Navigationsgerät die Anmutung eines Tablets. Doch auch das Innenleben hat einige Neuerungen zu bieten.

ProActive-Startautomatik mit Smart-Guess-Funktion: Was reichlich abgehoben klingt, macht sich in der Praxis schnell bezahlt. Dafür ist GPS-Modul des revo.1 nicht in das Navi selbst, sondern in die Halterung eingebaut. Dadurch bleibt es stets im Wagen und verhindert eine unnötige Verzögerung durch die Suche nach einem Satelliten. Die Startautomatik schaltet das Gerät dann selbstständig ein.

Der Clou: Nach einiger Zeit merkt sich das revo.1, zu welchem Zeitpunkt der Fahrer in der Regel bestimmte Adressen ansteuert und berechnet schon vorab automatisch eine Route zum wahrscheinlichsten Ziel – schöne neue Welt. Innovation hat jedoch in der Regel ihren Preis, so auch hier: Derzeit kostet das Becker revo.1 im Preisvergleich auf CHECK24 Shopping rund 330 Euro.

TomTom Via 135 M Europe Traffic – lebenslang aktuell

Etwas weniger spektakulär, dafür aber deutlich günstiger und ähnlich komfortabel präsentiert sich das TomTom Via 130 M Europe Traffic. Im kompakten Gehäuse des Testsiegers von Stiftung Warentest verbirgt sich ein zuverlässiger Lotse mit sehr guter Routenführung, der seinem Fahrer dank Sprachsteuerung aufs Wort gehorcht.

Noch besser: Trotz des günstigen Preisniveaus von knapp 155 Euro gibt TomTom eine lebenslange Aktualitätsgarantie auf die Karten des Via 130 M. Solange das Navi noch seinen Dienst tut, kann der Besitzer regelmäßige Updates kostenlos aus dem Internet laden. Andernorts kosten einzelne Updates bis zu 60 Euro.

Garmin nüvi 140T CE – das Einweg-Navi

Mit Budgetgrenzen ist es so eine Sache. Wer sich eine zu niedrige Spanne setzt, muss hinterher womöglich bei der Qualität Abstriche machen, die im Falle eines Navigationsgeräts nicht unerhebliche Mengen an Zeit und Nerven kosten können. Das günstige Garmin nüvi 140T CE beweist jedoch, dass auch Navis unter 100 Euro zuverlässig sein können.

Stiftung Warentest bewertet das Garmin nüvi 140T CE mit „gut“ und zeigt sich besonders von der realistischen Darstellung an Kreuzungen und Autobahnausfahrten angetan. Auch Fußgänger finden mit dem Fliegengewicht (überschaubare 153 Gramm) stets ihr Ziel. Zudem startet das Navi schneller als alle anderen Modelle im Test. Ein kostenloses, lebenslanges Kartenabo dagegen passt in das 95-Euro-Paket nicht hinein. Wer immer up to date sein möchte, muss zusätzliche 89 Euro investieren – und damit fast so viel wie für das ganze Navi.

(tki)

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