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Kaffeevollautomaten - die Geschenkidee für Genießer

26.11.2012 - 17:22

Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato: Was die herkömmliche Filterkaffeemaschine nur über Umwege leisten kann, ist mit einem Kaffeevollautomaten kein Problem. Die hochwertigen Multitalente bieten feinsten Kaffeegenuss auf Knopfdruck. Wer genug von Standard-Weihnachtsgeschenken wie Büchern, Parfums und Co. hat, findet mit einem Kaffeevollautomaten eine außergewöhnliche Luxus-Alternative, die langanhaltende Freude garantiert.

Alle Jahre wieder gibt Stiftung Warentest mit einem großen Test die Steilvorlage für die Auswahl des passenden Kaffeevollautomaten. Die Testroutinen sind – wie von den Warentestern gewohnt – ebenso detailliert wie unnachgiebig: Nur diejenigen Maschinen, die geschmacklich überzeugenden Kaffee liefern, erhalten gute Bewertungen. Und wer bei der Dauerprüfung patzt, wird gnadenlos abgewertet. Die gute Nachricht: Ein hochwertiger Kaffeevollautomat muss nicht unbedingt teuer sein.

Schaumschläger – automatisch oder manuell

Die erste Entscheidung fällt bei der Bauart. Diese bestimmt nicht nur den Preis, sondern auch die Arbeitsweise. Die komfortabelste Variante sind die sogenannten One-Touch-Vollautomaten: Hier genügt der namengebende Knopfdruck, damit Milch und Kaffee aus dem Automaten in die Tasse laufen. Der Aufschäumvorgang findet ohne Umwege direkt in der Maschine statt. Kostenpunkt der getesteten One-Touch-Kaffeevollautomaten: zwischen 700 und 1.200 Euro.

Maschinen mit separatem Milchaufschäumer sind günstiger als ihre One-Touch-Kollegen. Ein Schlauch wandert dabei in einen Milchbehälter oder direkt in den Milchkarton und bezieht die Milch separat. Auch in dieser Gruppe finden sich gute und günstige Kaffeevollautomaten, die allerdings etwas mehr Aufwand bei der Zubereitung von Milchspezialitäten erfordern. Mit Preisen zwischen 250 und 500 Euro eignen sie sich besonders für Einsteiger in die Welt der Kaffeevollautomaten.

Komfort – Reinigungsmarathon und Fehlkonstruktionen

Wie angenehm die Nutzung des Kaffeevollautomaten letztlich ist, hängt nicht zwangsläufig von der Bauart ab. Auch bei den teuren One-Touch-Modellen verfügen längst nicht alle Testkandidaten über automatische Reinigungs- und Entkalkungsprogramme. In diesem Fall will die Maschine alle paar Tage auseinandergenommen und manuell gereinigt werden – aufwändig und umständlich.

Andere Maschinen offenbaren seltsame Konstruktionsmängel und könnten im Grunde geschmacklich einwandfreien Latte Macchiato herstellen – wenn nur die entsprechenden Gläser richtig unter den Auslauf passen würden.

Schwarze Schafe – heißer Dauertest und Sicherheitslücken

Auch der Kaffeevollautomaten-Test kommt nicht ohne schwarze Schafe aus. Eine Maschine von DeLonghi überlebte die Dauerprüfung nur mit Mühe und entsprechend langen Abkühlpausen. Ein weiterer Dorn im Auge der Warentester sind die unsauber montierten Leitungen zweier Vollautomaten: Was im Alltag kaum auffällt, kann in bestimmten Konstellationen zu Stromschlägen beim Berühren des Geräts führen.

Dennoch schneidet die Mehrheit der getesteten Kaffeevollautomaten gut ab – und qualifiziert sich dadurch als hochwertiges Geschenk zu Weihnachten. Die Angst vor schwindelerregenden Preisen ist allerdings unbegründet: Die günstigsten Modelle schlagen mit deutlich unter 400 Euro zu Buche.

(tki)

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