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Kurioses aus der Smartphone-Welt - seltsame Alleinstellungsmerkmale

26.10.2012 - 14:57

Der Smartphone-Markt scheint mittlerweile gesättigt. Vom Spitzenmodell für mehrere hundert Euro bis hin zum preiswerten Budget-Smartphone decken die großen Hersteller jede erdenkliche Zielgruppe ab – und sei sie auch noch so klein. Der Haken: Sollen die monatlichen Neuerscheinungen weiterhin attraktiv bleiben, müssen besondere Ideen her.

Dass es mit Innovationen meist gar nicht so einfach ist, zeigt sich sogar bei den Etablierten der Branche. Der finnische Mobilfunkriese Nokia rutscht immer weiter in die roten Zahlen, während die Entwickler von Samsung kaum mehr wissen, wo sie mit ihren unzähligen Modellen eigentlich hin wollen. Das Ergebnis sind Nischenprodukte, die mit reichlich kurios anmutenden Extras um die Gunst der Smartphone-Nutzer werben.

Nokia 808 Pureview – Kamera frisst Smartphone

Nokias jüngste Entwicklung liest sich wie eine Geschichte der Missverständnisse. Reichlich spät reagierten die Finnen auf den Negativtrend und trugen ihr betagtes Betriebssystem Symbian zu Grabe – nur um es kurze Zeit später wieder aus dem Hut zu zaubern. Nach dem Kurswechsel setzt Nokia verstärkt auf Windows Phone – für so manchen Branchenkenner das falsche Pferd.

Das Nokia 808 Pureview ist ein Ergebnis des Rückschritts zu Symbian. Auf den ersten Blick sticht vor allem die ungewöhnliche Beule auf der Rückseite des leicht klobigen Smartphones ins Auge. Grund für die bauchige Form ist die integrierte Kamera: Nokia spendiert dem Pureview abgehobene 41 Megapixel und will damit preiswerte Kompaktkameras ersetzen.

Glaubt man dem Test von Stiftung Warentest, dann liefert das Nokia 808 Pureview zwar gute Fotos, zieht aber in beiden Produktwelten den Kürzeren gegenüber der Konkurrenz. Einzigartig ja – aber nur bedingt massentauglich.

Samsung Galaxy Beam – das Taschenkino

Auch Samsung hat derzeit ein leicht „ausgebeultes“ Smartphone im Programm. Im leuchtend gelben Rahmen des Galaxy Beam sitzt eine Linse, die auf Wunsch die Bildsignale des Smartphones an die nächstbeste Wand projiziert. Sicher ein interessantes Gimmick, doch im Alltag bieten sich für den Durschnitts-Nutzer nur wenige Einsatzmöglichkeiten an. So schwebt das Samsung Galaxy Beam eher im Randbereich der Galaxie umher – kein Smartphone-Bestseller, aber zumindest außergewöhnlich.

(tki)

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