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Küchenhelfer: Spezialisten, Kuriositäten und Relikte

11.01.2013 - 21:00

Der Markt für Küchengeräte bietet zahllose kleine Helfer, die auf unterschiedlichste Art und Weise die Arbeit erleichtern sollen. Das Angebot geht jedoch weit über Küchenmaschinen, Toaster und Wasserkocher hinaus. Abseits der Klassiker tut sich eine ganz besondere Welt von Geräten auf, deren Nutzen weitgehend im Auge des Betrachters liegt.

Manche davon erledigen nur eine einzige, sehr spezielle Aufgabe, während andere für ziemlich kuriose Zwecke entwickelt wurden. CHECK24 stellt vier Geräte vor, die sicher nicht zur Grundausstattung einer durchschnittlichen Küche gehören.

Fleischwolf – das vielseitige Relikt

Früher gehörte der Fleischwolf zur Grundausstattung vieler Küchen – heute ist er weitgehend von der Bildfläche verschwunden. Dabei ist ein Fleischwolf beileibe nicht mehr das grobschlächtige Metzgerwerkzeug, für das ihn viele halten: Auf Wunsch verarbeitet das Gerät auch Fisch oder Gemüse und stellt mit den passenden Aufsätzen sogar Spritzgebäck her.

Ähnlich wie aktuelle Küchenmaschinen muss auch der Fleischwolf gängige Sicherheitsstandards erfüllen – die Hand sollte tunlichst nicht in den Zerkleinerungsapparat geraten. Wer sich für ein hochwertig verarbeitetes Modell wie den Kenwood MG 700 entscheidet, muss später keine Angst vor dem bösen Wolf haben.

Hotdog-Maker – alles für die Wurst

Eines der – optisch wie funktional – kuriosesten Geräte im Haushalt ist ein wahres Paradies für Hotdog-Liebhaber: In einem herausnehmbaren Behälter werden die benötigten Würstchen vollautomatisch zubereitet und anschließend warmgehalten.

Daneben ist meist ein senkrechter Metallstab angebracht, auf dem die Weizenbrötchen erwärmt werden können. Der tatsächliche Nutzen einer Hotdog-Maschine hält sich in überschaubaren Grenzen, was sie eher zum lustigen Geschenk oder Partygag qualifiziert. Kostenpunkt: 20 bis 30 Euro.

Schokobrunnen – Kalorienbombe und Kindertraum

Flüssige Schokolade, die sich genüsslich über mehrere Ebenen schlängelt – eine Versuchung, der nicht nur Kinder erliegen. Für den Hausgebrauch bietet der Markt zwar nur wenige Geräte wie den Tristar CF 1603, die jedoch mit 15 bis 25 Euro auch sehr günstig bleiben.

Über zwei Zwischenebenen läuft die im Inneren erhitzte Schokolade in den unteren Behälter und wird anschließend wieder nach oben transportiert. Naschkatzen halten dabei Erdbeeren, Ananasstücke und verschiedenste andere Früchte in den „Schokoladen-Fall“ – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Eierkocher – bequem zum perfekten Frühstücksei

Ein gekochtes Ei gehört für viele zum gemütlichen Frühstück dazu. Im Topf geraten die Eier jedoch leicht zu fest oder zu weich, die richtige Kochzeit wird dabei zur Glückssache. Mit einem Eierkocher lässt sich die gewünschte Konsistenz vorab einstellen, das Gerät erledigt den Rest. Aktuelle Modelle bieten „Sitzplätze“ für sechs Eier, die jedoch nicht alle bestückt werden müssen.

Aber braucht es wirklich einen Küchenhelfer, der im Grunde nur eine einzige Aufgabe erfüllen kann? Daher lohnt sich ein Eierkocher nur für Haushalte, in denen das Frühstücksei seinen festen Platz im Tagesablauf hat. Viel falsch machen können Frühstücksei-Fans bei den aktuellen Marktpreisen zwischen 15 und 30 Euro allerdings nicht.

(tki)

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